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Ich bin bei mir angekommen - Mit Sandy

Shownotes

In dieser Folge erfährst du:

  • warum sich echte Veränderung oft erst nach dem Verstehen zeigt
  • wie sich das Bindeglied „Sorge und Schuld“ innerlich lösen kann
  • was passiert, wenn man Verantwortung bei den Eltern lässt
  • warum Abgrenzung nichts mit Kälte zu tun hat
  • wie emotionale Sicherheit im eigenen Inneren entsteht
  • weshalb Veränderungen, die nicht kognitiv gesteuert sind, oft bleiben
  • wie sich innere Ruhe auf alle Lebensbereiche auswirkt

Das ist die letzte Folge der aktuellen Staffel. Mehr von myndpaar: myndpaar App: Übungen & Reflexionen für Beziehung, Bindung & Vertrauen 👉 www.myndpaar.de Podcast: „Therapie hautnah – ein Podcast der myndpaar App“

+++ Weitere Infos zu myndpaar findest du unter https://www.myndpaar.de

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Transkript anzeigen

00:00:01: Willkommen zum Podcast Therapie Haut Nah, ein Podcast der MindPay-App.

00:00:06: Mein Name ist Ulrich Wilken, ich bin Psychologe und Psychotherapeut.

00:00:10: Mein heutiger Gast ist zum zweiten Mal Sandy.

00:00:13: Sandy verliebt sich immer wieder in vergebene Männer.

00:00:16: Sandy macht gerade die MindPay-App, aber ist erst am Anfang.

00:00:20: Wieso kann ich der Liebe nicht trauen, ist ihre Frage und sie wünscht sich Sicherheit und dass sie Liebe nicht wegläuft.

00:00:27: Nun sind einige Wochen vergangen und ich habe nur kurz mit Sandy gesprochen.

00:00:32: Ihre Entwicklung hat mich wirklich überrascht.

00:00:34: Viel Spaß beim Zuhören.

00:00:37: Ja, herzlich willkommen zum Podcast Therapie Hautenhaar.

00:00:41: Mein Gast heute ist ein zweiter Mal Sandy.

00:00:46: Hallo, ja.

00:00:47: Hallo, wie du da bist.

00:00:49: Das freut mich.

00:00:50: Ich weiß gar nicht ganz genau, wie lange ist es her, dass wir uns getroffen haben?

00:00:56: Glaub ich.

00:00:57: Drei

00:00:59: oder vier Wochen?

00:01:00: Vier Wochen sogar?

00:01:01: Vier, vier Wochen, ja.

00:01:02: Ich war mir ordentlich mehr ganz sicher.

00:01:05: Ganz allgemein sind die Wiesig, die in den letzten vier Wochen ergangen.

00:01:08: Ich muss nicht alles wissen, aber so ein bisschen, dann bin ich eine Ahnung ab, wie es dir geht im Morgen.

00:01:14: Es geht mir gut nach unserem letzten Gespräch.

00:01:16: Das hat natürlich ein bisschen gearbeitet und ich habe gemerkt, dass ich da eine Blockade habe mit diesem Thema Sorge und Schuld.

00:01:28: Die erste Woche wollte ich davon nicht viel wissen.

00:01:32: Das war so ein bisschen sehr anstrengend, mich da hineinzubringen.

00:01:35: Deswegen sind auch vier Wochen jetzt vergangen, bis ich mich damit so ein bisschen warm gemacht habe, das auch zu betrachten, mich zu reflektieren, das zu beobachten, zu gucken, wo geht es mir im Alltag, wo bin ich im Alltag, ich?

00:01:50: Was passiert so alles?

00:01:52: Im Großen und Ganzen geht es mir aber gut damit, das zu beobachten, mich... mich dadurch ein bisschen besser zu verstehen und die Situation, auch so diese Bindung zu meinen Eltern anders wahrzunehmen.

00:02:06: Also das habe ich jetzt gemerkt, dass diese, die Bindung zu meinen Eltern hat sich seither verändert.

00:02:14: Also für mich, im Gefühl.

00:02:16: Das muss ich, das musst du mir noch mal versuchen, wenn ich das verstehe.

00:02:22: Ja, genau schildern kann ich es gar nicht, aber vorher war es ja immer, wir haben festgestellt beim letzten Mal dieses Bindeglied zwischen meinen Eltern oder insbesondere meiner Mutter und mir ist die Sorge und Schuld.

00:02:33: Vornehmlich Sorge, meine Eltern sorgen sich immer und da musste ich melden, machen und tun und ich koppel das ja auch genauso zurück.

00:02:42: Und mit dieser Erkenntnis, dass das so ist, sorge ich mich viel weniger.

00:02:49: Wo meine Eltern, also ich sorge mich tatsächlich weniger, es interessiert mich, belastet mich auch weniger, obwohl ich mit denen telefoniere und mir die ihre, ja, ab einem gewissen Alter, gibt man auch so Krankheiten wieder, wo ich aber sage, ja, zwischen uns liegen vierhundert Kilometer, ich kann euch sowieso nicht helfen.

00:03:07: Also ich kann zwar freundlich nett am Telefon sein, aber ich kann euch weder eine Hand reichen, noch kann ich plötzlich neben dran stehen.

00:03:15: Und ich nehme das nicht mehr mit.

00:03:17: Ich kann da auch auflegen, ohne dass mich das jetzt irgendwie betrifft.

00:03:21: Also ich kann da auflegen nach so einem Telefonat.

00:03:24: Jetzt muss ich... Also das ist jetzt vielleicht für die Zuhörer nicht so schön, aber meine Mutter kann da weinend dransitzen.

00:03:29: Und ich kann das aber, ohne dass das mir nicht nahe kommt.

00:03:33: Das betrifft mich in dem Moment nicht.

00:03:35: Ich sorge mich nicht, weil ich bin da ganz bei mir.

00:03:38: Ich habe meine eigenen Sorgen für mich in meinem Leben und muss nicht deren Sorgen... noch mittragen.

00:03:43: Also, die müssen es selber ruppen.

00:03:44: Die sind länger auf der Welt, wie ich.

00:03:47: Also, jetzt bin ich ganz baff, ganz im Ernst.

00:03:50: Also, jetzt bin ich ganz verblüfft, ja.

00:03:56: Möglicherweise weißt du das gar nicht so genau, aber hast du eine Ahnung, was in dir da jetzt in meiner Perspektive gewachsen ist oder entstanden ist?

00:04:08: Aber ja, ich würde sagen, gewachsen ist.

00:04:11: Es ist ja nicht einfach nur so, sondern irgendwo.

00:04:15: Ich erlebe das als ein Zugewinnen, wenn ich das so richtig höre.

00:04:18: Ja, so.

00:04:19: Es ist nicht einfach nur eine kleine Veränderung, sondern es ist ein Zugewinnen.

00:04:23: So höre ich das in meinen Ohren, höre ich das richtig?

00:04:26: Ja.

00:04:28: Und hast du eine Ahnung, was in dir oder was ist dir ermöglicht, das so wahrzunehmen und so zu fühlen?

00:04:37: Nee.

00:04:39: Nee, da habe ich irgendwie keine Ahnung.

00:04:40: Es fühlt sich gut an.

00:04:42: Das nehme ich halt wahr.

00:04:43: Aber was das für eine Möglichkeit für mich jetzt gerade eröffnet, das sehe ich jetzt gerade so.

00:04:49: Kann ich noch gar nicht greifen?

00:04:51: Nee, ist auch nicht ungewöhnlich.

00:04:53: Ich versuche hier immer zu lernen aus den Geschichten, Lebensgeschichten der Menschen, also wie das denn so geht.

00:05:00: Und das ist dann doch individuell immer sehr unterschiedlich.

00:05:02: Das kann man nicht immer so verallgemeinern.

00:05:05: Es muss aber irgendwas in dir... Also ich versuche nochmal zu verstehen.

00:05:12: Was ich gehört habe ist, die ist dadurch, dass man das so bewertet oder ein Erklärungsmodell, was anders können wir ja nicht tun.

00:05:22: Wir können einen Erklärungsmodell bauen und ein Einerklärungsmodell ist gewesen, dass möglicherweise das Bindeglied zwischen dir und besonders deiner Mutter sowohl Sorge als auch Schuld war.

00:05:34: Dieses Erklärungsmodell, ich versuche einfach mal jetzt was zu bauen, hat möchtigerweise Bist du noch da?

00:05:50: Ja, ich bin noch da.

00:05:51: Also, dieses Erklärungsmodell hat möchtlicherweise, du warst mir eben kurz verschwunden, deswegen war ich nicht so ein bisschen...

00:05:57: Ja, das Video ist wohl gerade auch kurz

00:05:59: verschwinden können.

00:06:00: Okay, okay, okay.

00:06:01: Dieses Erklärungsmodell hat möchtlicherweise für dich sozusagen so eine Art, wie soll ich sagen, Beruhigung oder einfach eine Erklärung, eine Kausalität, eine Einverständnis sozusagen oder eine Bezeichnung.

00:06:15: sozusagen dir ermöglicht, ein Verstehen, wo vorher vielleicht nicht verstehen war oder nicht so genau wissen war, ist jetzt eher ein Verstehen entstanden.

00:06:25: und dieses Verstehen, wir meine These jetzt, ermöglicht dir einen anderen Blick auf deine Eltern.

00:06:35: Kann man das so sagen?

00:06:36: Ja, das kann man so sagen, ja.

00:06:39: Und besonders einen anderen Blick auf deine Mutter.

00:06:42: Genau.

00:06:43: Und dieser andere Blick, dieser andere Perspektive, und das ist ja genau auch meine These, die meiste Veränderung ist tatsächlich Perspektivveränderung und ich oben liegt immer Verhaltensveränderung.

00:06:52: Also erst mal, erst mal kommt eine Perspektivveränderung, eine andere Wahrnehmung auf die Welt und das ermöglicht einem ein anderes Verhalten.

00:07:03: Ja, ich glaube es geht, meine Erfahrung ist es geht so rum, nicht ein anderes Verhalten und dadurch eine andere Perspektive.

00:07:09: Das geht vielleicht manchmal auch, aber ich glaube meistens ist es andersrum.

00:07:13: dass ein anderer Blick auf die Welt sozusagen tatsächlich Einfluss auf unser Verhalten hat.

00:07:18: Das merken wir immer oftmals gar nicht so genau, wir haben auch, wir wissen es auch gar nicht so genau oder, aber irgendwie scheitest so zu sein.

00:07:26: Das ermöglicht uns irgendwie darüber, über ein Erklärungsmodell uns irgendwie anders zu verhalten.

00:07:31: Es hat Einfluss auf unsere Emotion.

00:07:34: Und das ist ja ganz beeindruckend.

00:07:35: Das heißt, wenn deine Mutter am Telefon ist und weint, dann fühlst du dich nicht sofort.

00:07:42: Getriggert dadurch und angesprochen hoops und was kann ich denn tun?

00:07:46: und meine mutter weit oder du fühlst sich schuldig oder hast sowas falsch gemacht oder was immer du denn denken magst.

00:07:51: Ja,

00:07:52: so und du kannst es da drüben lassen du kannst mehr trennen.

00:07:56: Ja

00:07:58: Das finde ich.

00:07:58: er sagt eine riesen schritt.

00:08:02: Das war jetzt tatsächlich so.

00:08:03: also ich kann auch nicht sagen woher das kam aber das war jetzt so.

00:08:06: diese die immer diese Gedanken drum und das habe ich ja meistens so getroffen dieses bin die kid sorge permanent diese Sorge, die sorgen sich um mich.

00:08:15: Ich muss irgendetwas erklären, rechtfertigen, immer diese Sorge.

00:08:19: Und genauso muss ich das dann ja zurückgeben.

00:08:21: Ich muss mich auch sorgen.

00:08:22: Man erwartet auch und ich höre das dann auch raus, dass ich mich auch sorge um sie.

00:08:27: Und das habe ich jetzt auch nicht mehr zurückgespiegelt.

00:08:30: Und ich kriege weniger Sorge zurück, weil ich das auch nicht mehr zurückgespiegelt habe.

00:08:37: Ich werde weniger angerufen, mir werden weniger Nachrichten geschickt, weil sie, glaube ich, spürt, dass ich nicht mehr mitmache.

00:08:45: Und bist du jetzt eine unartige Tochter?

00:08:50: Nee.

00:08:50: Er doch.

00:08:51: Ich glaube in ihren Augen schon.

00:08:52: Ich fühle mich aber so nicht.

00:08:53: Das ist wichtig.

00:08:54: Das ist gut.

00:08:56: Das ist gut.

00:08:57: Ich glaube schon, dass die zu Hause sitzt und auflegt und weint und sagt, das habe ich noch falsch gemacht, dass sie meine Mama kann das nicht reflektieren.

00:09:03: Das glaube ich schon.

00:09:04: Das bin ich mir sicher, dass sie das macht und sich fragt, was hat sie nur für schreckliche Kinder und warum bin ich jetzt auch so komisch zu ihr.

00:09:11: Aber das tankiert mich jetzt überhaupt nicht.

00:09:16: Okay.

00:09:17: Also nochmal, ich bin doch verblüfft, wie manchmal so dieser Wechse, der Switch kommt.

00:09:25: Das geht ja nicht von heute auf morgen, das braucht ja ein bisschen Zeit.

00:09:28: Hat ja auch ein bisschen Zeit gebraucht.

00:09:29: Genau.

00:09:30: Ja, in dir hat sich ja etwas verändert.

00:09:34: So, dann tatsächlich auch etwas getan.

00:09:37: So, also du lassst du das nützt ja nicht, dass du das einfach nur ein bisschen anders siehst.

00:09:41: Du fühlst ja anders.

00:09:43: Genau.

00:09:44: Genau.

00:09:46: Und

00:09:46: hast du denn, geht das für deinen Vater auch?

00:09:56: Der Kontakt zu meinem Vater war ja immer eher so peri-fair nebenbei.

00:10:00: Also wir haben nie so viel telefoniert und gesprochen.

00:10:02: Das war eher so ein bisschen, Aber das gilt für meinen Vater gleichermaßen, ja.

00:10:07: Also ich muss jetzt gestehen, der ist ja gerade in so einer Krankheitsphase drin, da ist Alzheimer festgestellt worden und das geht grad so ein bisschen da ab.

00:10:15: Und theoretisch hätte er von mir viel mehr Sorge verdient.

00:10:18: Ich geb dem aber gar nicht.

00:10:19: Weil ich kann ihm die Krankheit schreitet fort, die kann man nicht aufhalten.

00:10:25: Und ich bin viel zu weit weg, um da unterstützen tätig zu sein.

00:10:28: Deswegen, die werden damit selberfertig werden müssen.

00:10:32: Also das klingt sehr.

00:10:34: Also in meinen Ohren sehr klar, sehr fest, sehr abgeklärt, sehr grenzensetzend.

00:10:46: Ja, es ist ja nicht, du guckst ja nicht bös auf deine Eltern, sondern nein, du bist ja nicht irgendwie, du kannst sie nur dalassen, wo sie hing oder wo sie sind und du kannst dich damit mehr, ja oder hat das Einfluss auf deine eigene Emotion?

00:11:03: Ja.

00:11:05: Erstaunlicherweise

00:11:06: jetzt wo du das fragst muss ich sagen ja das hat einfach auf meine eigene emotion auf meine auf mein eigenes privates kaos leben.

00:11:14: Dass ich das auch viel ruhiger und geklärter betrachten kann dass ich da auch in diesen entscheidungen die vielleicht anstehen und so ein bisschen.

00:11:23: Ja klarer nicht das ist immer noch ein schwerer weg den man so im leben hat.

00:11:26: aber ich bin da gar nicht mehr so.

00:11:29: diese emotionen kochen nicht mehr so hoch.

00:11:32: Sondern es ist auch diese Klarheit, diese Ruhe.

00:11:34: Ich denke mal drüber nach.

00:11:35: Vielleicht gebe ich mir noch eine Woche Zeit.

00:11:37: Ich merke gerade, das will gerade nicht so.

00:11:40: Vielleicht schaue ich da heute.

00:11:41: Diese Woche ist halt nicht so.

00:11:42: Vielleicht mache ich das nächste Woche.

00:11:43: Und wenn das jetzt alles keine große Eile hat.

00:11:45: Also ich bin da viel geduldiger geworden.

00:11:48: Und dadurch viel klarer und rüger.

00:11:52: Was jetzt nicht heißt, dass ich Entscheidungen sofort übers Knie brech.

00:11:55: Also das jetzt nicht.

00:11:56: Ich haare damit manchen Sachen schon immer noch.

00:12:00: Es fällt

00:12:01: mir, aber es ist nicht mehr diese Emotion.

00:12:05: Das übermand mich nicht so, dass ich mich da so überrollt fühle vom Leben, von den Dinge, die so geschehen, sondern ich kann da wirklich auch ähnlich wie bei meinen Eltern jetzt mit diesen Telefonaten, dass mal bei Seite schieben und sagen, auch heute ist mir das nicht so.

00:12:19: Ich fühle das jetzt gerade nicht.

00:12:21: Ich kann da gar nicht richtig einsteigen.

00:12:22: Ich denke, da morgen vielleicht noch mal ein Rote über nach.

00:12:25: Das klingt, ja.

00:12:27: Das gibt mir

00:12:29: viel Ruhe.

00:12:30: Ja, absolut.

00:12:32: Es klingt, als ob du so etwas wie eine Selbstbestimmtheit entwickelt hast.

00:12:36: Ja, ich hoffe nur, dass sie anhält.

00:12:38: Ich habe ein bisschen Angst.

00:12:38: Die begleitet mich natürlich auch, ob das jetzt nur so eine Phase ist, die wieder nachlässt.

00:12:45: Ja, das ist ja normal, dass man das denkt.

00:12:47: Aber ja, gut.

00:12:49: Ich hoffe, dass es halt bleibt, dass ich das veränderlich kann.

00:12:52: Das

00:12:52: bleibt.

00:12:52: Aber das nützt nichts.

00:12:55: Also ich bin mir relativ sicher, dass es bleiben wird.

00:12:59: Weil das ist nicht, so wie du das schilderst, würde ich sehr viel darauf setzen, dass das bleibt.

00:13:07: Weil das eine verhaftige Entwicklung ist, die nicht irgendwie kognitiv gesteuert ist, sondern die in dir sozusagen gewachsen ist.

00:13:18: Wo du nicht gezielt darauf Einfluss genommen hast.

00:13:23: Genau.

00:13:23: Und da ist die Wahrscheinlichkeit, dass das verhaftig ist, größer.

00:13:30: Deswegen bin ich mir da relativ sicher.

00:13:31: Ich kann aber verstehen, dass du dir nicht ganz sicher bist.

00:13:35: Das verstehe ich völlig.

00:13:39: Wir werden es sehen, aber ich würde draufsetzen.

00:13:45: Ist denn vielleicht so etwas, dann erinnere ich ja noch vom letzten Mal, dass so ein Grundgefühl bei dir war, irgendwie ich bin nicht richtig oder ich reich nicht oder so.

00:13:58: war ja auch so.

00:13:58: die frage ich fühle mich jetzt auch nicht unbedingt bedingungslos geliebt von meiner mutter und so weiter hatte alles eine geschichte.

00:14:05: Und dann habe ich mir natürlich jetzt vorher auch noch mal ein paar gedanken gemacht haben.

00:14:09: was im punkt machst du entstehen?

00:14:10: also ich habe nicht damit gerechnet dass du jetzt an dem punkt stehst wo du gestehst.

00:14:13: damit habe ich bei weit nicht gerechnet.

00:14:17: Das kann ich natürlich auch nicht aber ich bin tatsächlich sehr überrascht und freue mich natürlich also für dich dass du da.

00:14:24: wie für dich so den Weg gefunden hast, das ist ja schon, wenn du andersrum, könnte sein, dass in dir schon so etwas wächst, so wie ich bin, bin ich richtig.

00:14:41: Ich reiche, ich genüge, ich bin liebenswert.

00:14:45: Ja, das wächst.

00:14:46: Das wächst, oder?

00:14:48: Das wächst, also es ist jetzt nicht, ich geploppt, ist das da, weil ich was verändert habe oder so, sondern ich spüre, dass das wächst.

00:14:56: und dass ich da auch anders in die Welt hinausgehe, in den Tag hinausgehe, weil ich das dann auch entsprechend anders trockere, weil das so ganz klar ist.

00:15:06: Wie geht denn das?

00:15:06: Wie geht

00:15:07: denn das?

00:15:07: Ich kann es jetzt ganz schlecht erklären, aber ich mache mir auch weniger Gedanken.

00:15:13: Darf ich das?

00:15:14: Wie sieht das aus?

00:15:15: Das geht vom Kleidungsstil los, das geht, habe ich die Haare heute richtig?

00:15:19: Also ja, wenn man in so einem Büro arbeitet, dass man manchmal das auch so richtig wurscht ist.

00:15:23: So ein Büro-Mensch ist ja so, da müssen die Haare liegen, da geht man mit der richtigen Kleidung los.

00:15:28: Und manchmal stehe ich jetzt morgens auf und denke mir, heute ist mir nicht so, da liegen die Haare halt nicht so.

00:15:32: Und da gehe halt so los.

00:15:34: Und noch nie hat jemand gesagt, wie sieht's denn heute aus?

00:15:37: Ich meine, ich gehe jetzt nicht ganz verstrubbelt aus dem Haus, aber es hat ja noch wirklich noch nie jemand gesagt, aber man fühlt sich ja immer unwohl.

00:15:43: Und ich fühl mich nicht mehr unwohl.

00:15:46: Ob jetzt die Haarspanne da richtig sitzt oder ob die Locke da richtig gedreht ist, ist dann gerade egal.

00:15:51: Sondern ich gehe da los und ich weiß, auch wenn ich da heute ein bisschen dämlich ausschaue und selbst wenn jemand einen Spruch loslassen würde, ich kann dem entgegnen.

00:15:59: Weil ich weiß so wie ich da gerade bin, so bin ich gerade richtig, weil heute ist es so mein Tag.

00:16:04: Das ist super, also ich bin begeistert.

00:16:09: Und dein Thema, wenn ich da noch mal ans erste Mal denke, Ich verlieb mich immer in vergebene Männer.

00:16:20: Weil du, das hat auch darauf Einfluss.

00:16:24: Das ist jetzt die große Gretchenfrage.

00:16:29: Ich hoffe, dass es das damit ein bisschen auflöst.

00:16:32: Ich glaube, dass es das kann.

00:16:34: Ich kann es natürlich jetzt nicht beweisen, weil das muss ich jetzt erst im Lauf der Woche Monate ergeben.

00:16:42: Das ist aber so, dass ich da natürlich, wenn ich jetzt drüber nachdenke, es würde jetzt jemand kommen, bin ich natürlich da auch klarer, weil so wie ich bin, bin ich gut und ich will nicht in diese Dramatiken, sondern könnte da auch ganz klar sagen, will ich jetzt nicht, weil das passt für mich jetzt gerade nicht.

00:16:58: Ob das dann aber wirklich so stattfindet, da ist wieder diese Angst, hat das Bestand.

00:17:02: Das kommt dann auch, weil ich war in meinem Leben schon mal an so einem Punkt, wo ich gesagt habe, ja, verheiratete Männer, das möchte ich jetzt nicht mehr, das kommt gar nicht in die Tüte, der Nächste, der kommt, den schicke ich gleich in den Wind, gemacht habe ich das natürlich nicht.

00:17:12: Genau, da bin

00:17:14: ich gespannt

00:17:14: drauf.

00:17:14: Das war vom Kopf her.

00:17:16: Ja, genau.

00:17:16: Das war vom Kopf her.

00:17:18: Du hast dir vorgenommen, das mal nicht normal.

00:17:20: Das geht viel, die sagen, morgen mache ich das nicht nochmal, was machen sie morgen, das gleiche wie gestern.

00:17:24: Also, das ist, weil es vom Kopf her ist.

00:17:28: Deswegen bin ich also zuversichtlich, weil es jetzt nicht vom Kopf her ist, sondern weil es von einem Herzen her kommt.

00:17:34: Weil es aus dir selber herauskommt.

00:17:36: Weil es nicht kognitiv steuerbar ist.

00:17:39: Weil es in dir gewachsen ist.

00:17:41: Das klingt zwar komisch, aber scheinbar paradox ist es aber überhaupt nicht.

00:17:46: Ich denke ganz anders, andersrum.

00:17:49: gerade weil es nicht kognitiv, rational überlegt ist, gesteuert ist, die ihr vorgenommen hast, sondern, weil es in dir sozusagen fast beobachtungslos geschieht, so dass du kaum Einfluss drauf hast, sondern es in dir geschieht, du bist ja Beobachterin deiner, deiner selbst.

00:18:07: Ja.

00:18:07: Ja, so und nicht, du gestaltest das ja nicht bewusst und absichtlich und nimmst dir abends vor, das so und so zu machen und so weiter, sondern es geschieht in dir, da bist du Beobachterin deiner selbst und das ist das, Das ist das Entscheidende, was viele vielleicht gar nicht so wir schätzen, aber für mich eigentlich sofort ein Indiz dafür ist, dass etwas wahrhaftiges und fest ist.

00:18:29: Das ist richtig, beweisen normal ist gar nichts und das geht ja so.

00:18:33: Aber deswegen bin ich natürlich blitzneugierig, wie dann deine Zukunft da irgendwann, wenn du irgendwann Lust und Zeit hast, mir so einen kleinen Schrieb, kleine Mail zukommen zu lassen, wenn du da mal wieder jemand kennenlernen solltest.

00:18:48: ...wir ich doch wirklich sehr neugierig und ... ...ja, ja, ich würde es gerne ... ...muss nicht alles wissen, aber nur so ein bisschen, ... ...würde ich sehr dankbar, ... ...weil aus diesen Geschichten die du da so erzählst, ... ...die sind für mich irrsinnig hilfreich, ... ...weil dadurch lernen ich tatsächlich Vertrauen in die Ungewissheit zu entwickeln, ... ...und auch in die Ungewissheit der Menschen zu entwickeln, ... ...weil in dieser Ungewissheit, in der du jetzt gerade so bist, ... ...die ist ja natürlich ... Die fühlt sich vielleicht nicht immer so hundertprozentig sicher an, aber das ist ja gerade das Sinn der Sache.

00:19:22: Und das ist eigentlich der optimale Weg, den du gerade gehst.

00:19:27: Der geht nicht immer gerade aus und ist eben nicht so steuerbar.

00:19:30: Und das fühlt sich vielleicht nicht immer hundertprozentig gut an.

00:19:33: Aber es ist da Weg, wo etwas Neues entstehen kann.

00:19:36: Also ich finde, finde das toll.

00:19:40: Also ich merke, du bist da auf einem aus meiner Sicht sehr, sehr guten Weg.

00:19:47: Du hast unglaublich viel schon geschafft.

00:19:49: jetzt, also in dieser kurzen Zeit, also muss ich ehrlich sagen, also... Ich hab mir ja ein bisschen was vorgenommen, was ich dir noch zu sagen kann und was ich dir so ein Ritual, das brauch ich alles gleich mehr, also das ist völlig Unsinn.

00:20:00: Also ich hatte mir ja was überlegt, was ich dir mitgebe, ob dann die Verabschiedung von der Sehnsucht, aber da bist du ja schon, ja?

00:20:07: Also ist mein Eindruck, du bist schon klar in dir selbst auch in der Positionierung deiner Mutter gegenüber.

00:20:15: Ja, so.

00:20:16: Da brauchst du eigentlich im Augenblick nach meiner Meinung keine Hilfe mehr, sondern wenn das nicht mehr so Widerheit und wenn du das gut aushalten kannst, auch wenn es deiner Mutter dann nicht so gut geht und du kannst das alles aushalten, ja, mir geht doch gar nicht.

00:20:27: Also, ich wüsste nicht, was noch mehr gehen soll.

00:20:30: Also, das ist doch das Optimum.

00:20:34: Gibt es irgendetwas jetzt heute, Sandy, wo du denkst, darauf sollten wir noch mal gucken?

00:20:42: Nee, gerade nicht, weil ... Also ich wüsste jetzt zumindest nicht was, bestimmt gibt es irgendwas, aber ich wüsste jetzt gerade nicht was.

00:20:49: Wir wollen kein Problem erfinden, so dass wir uns sind.

00:20:55: Für mich fühlt sich das jetzt gerade so stimmig an.

00:20:59: Ich würde das jetzt einfach so weiter laufen lassen und bin gespannt, was passiert und würde mich gerne bei dir melden, dass du einen Blick drauf hast, was passiert ist, was noch passiert wird vielleicht.

00:21:12: Und für mich fühlt sich das jetzt gerade einfach noch richtig an.

00:21:15: Also ich finde es super.

00:21:16: Also ich muss auch sagen, jetzt wäre unsinn jetzt irgendwas noch mit zu erfinden.

00:21:21: Irgendeine Ecke oder irgendwo wo es noch zwickt und zwackt, wenn es nicht zwickt und zwackt.

00:21:25: Irgendwas erfinden kann man immer, Probleme sind ja sowieso, Erfindungen meistens.

00:21:29: Also irgendwas kann man immer erfinden, aber es wäre gerade so kontraproduktiv.

00:21:33: Man sollte, da will ich das würdigen, was du entwickelt hast.

00:21:36: Das freut mich für dich sehr.

00:21:37: Ich bin wirklich gespannt, also welche Auswirkungen das auf der Leben hat.

00:21:44: Also so wie du das beschrieben hast, schon alleine, wie du ins Büro gehst, dann denke ich mir, ja also, ich habe das fast bildlich vor mir, ja, wie du mit deiner Locke ins Büro gehst oder keine Ahnung.

00:21:54: Und dir das, oh wie schnubbelst und du zu dir selber stehst und alles ist gut, ja, so.

00:22:00: Da zwackt nichts mehr, da sind keine Unsicherheiten, keine... Hoffentlich reich ich auch, hoffentlich bin ich auch genug, sodass es alles irgendwie gar nicht mehr da, sondern du hast so ein inneres Gefühl von Sicherheit, glaube ich.

00:22:12: So eine emotionale Sicherheit hast du entwickelt.

00:22:14: Das wolltest du doch.

00:22:16: Genau,

00:22:17: das stimmt.

00:22:17: Ja, das habe ich hier noch stehen.

00:22:19: Du wolltest alle emotionale Sicherheit entwickeln.

00:22:21: Und die hast du irgendwie geschafft.

00:22:24: Also, ich glaube, mir geht nicht.

00:22:26: Und das hat natürlich Auswirkungen dann auch auf das ganze Leben.

00:22:29: Ja, so auch für die Zukunft, in den ganzen Bühnen des Lebens, die du noch erleben wirst, die profitieren von diesem Grundgefühl.

00:22:40: Und die werden sich da wieder widerspiegeln.

00:22:42: Ganz sicher.

00:22:43: Ja, da freue ich mich drauf.

00:22:45: Ja, super.

00:22:46: Also, ich will jetzt gar nicht weiter, das finde ich, da sollten wir gar nicht weiter gucken.

00:22:51: Ich finde es schön, dass du dich gemeldet hast, weil es wirklich schön ist, das zu hören.

00:23:00: Wie es dir geht, also ist mir jetzt auch nicht alles unwichtig, sondern auch mir auch wichtig.

00:23:05: So, ich gehe in die Geschichten ja auch immer rein.

00:23:08: Und die bewegen auch mich weiter, die Geschichten.

00:23:12: Und deswegen ist es schön, auch immer zu gucken, wie gehen die Geschichten weiter.

00:23:15: Deswegen bin ich freueig mich und bin dankbar, dass du dich gemeldet hast, so dass ich jetzt das erfahren darf.

00:23:20: Und bin gespannt, wie du das für die Zukunft irgendwie hören kannst.

00:23:24: Und wenn du Lust hast, dann mailest du dich mal entweder eine kleine Mail oder wir machen nochmal ein kleines Gespräch oder wie auch immer, je nachdem, wie es dir ist.

00:23:32: Und dann wünsche ich dir erst mal eine schöne Weihnachtszeit und ein schönes neues Jahr.

00:23:38: Und bin gespannt auf, wie du das neue Jahr, was da alles für dich Neues entstehen

00:23:41: kann.

00:23:42: Genau.

00:23:42: Vielen lieben Dank.

00:23:43: Ich wünsche dir auch eine schöne Weihnachtszeit, schöne Feiertage.

00:23:47: Und danke für die Zeit mit dir.

00:23:50: Sehr gerne.

00:23:52: Alles, alles, alles Gute.

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