Verstehen alleine reicht nicht - mit Melanie
Shownotes
Melanie (36) lebt mit zwei Kindern im Wechselmodell und einem Partner mit drei Kindern. Im Job klar und stark – in Beziehungen verliert sie sich. Sie wählt immer wieder den gleichen Typ Mann: dominant, bestimmend, wenig Raum fürs Eigensein. Mit Ulrich Wilken geht es um Wiederholungsmuster, Verlustangst beim kleinsten Nein, die Angst „egoistisch“ zu sein – und um die zentrale Wendung:
„Willst du fühlen, musst du handeln.“ Wie setzt man Grenzen ohne Schuld, wie trennt man Verantwortung von Selbstaufgabe – und warum führt der Weg aus dem Kopf zurück ins Leben?
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, herzlich willkommen zum Podcast Therapie Hautner, ein Podcast der MindPap.
00:00:05: Mein heutiger Gast ist Melanie.
00:00:08: Melanie, bevor wir in das Thema hineingehen, was immer dich bewegt, wie ist es dazu gekommen, dass du jetzt hier bist?
00:00:17: Schön, dass du da bist, aber wie ist es dazu gekommen?
00:00:19: Hi.
00:00:20: Eigentlich hatte ich zum einen mal die MindPap-App ausprobiert.
00:00:23: Das war so der Einstieg.
00:00:25: Dann war in irgendeinem Video, wurde darüber gesprochen, dass es ein Podcast gibt.
00:00:28: Dann habe ich mir den natürlich rausgesucht und anhört.
00:00:31: Und so kam ich dann dazu und hab mir gedacht, das wäre vielleicht ganz cool, da mal mitzumachen, dass da noch mal jemand ein bisschen drauf schaut und vielleicht ein wenig hilft.
00:00:40: Nein, oder anders der Letzt.
00:00:42: Okay, gut.
00:00:43: Okay.
00:00:45: Darf ich fragen?
00:00:46: Ich muss nix, nicht alles wissen, ja?
00:00:47: Ich brauche immer nur so eine kleine.
00:00:49: Darf ich fragen, wie du lebst?
00:00:50: Alleine zu zwei, zu fünf, zu sechs.
00:00:55: Ich lebe nur Partnerschaft, ich hab zwei Kinder, mein Partner hat drei Kinder.
00:01:00: Meine zwei Kinder sind im Wechselmodell, das heißt, die sind eine Woche bei mir, eine Woche bei Jan Papa.
00:01:05: Das glaubt er auch sehr gut.
00:01:07: Eine Kinder sind alle zwei Wochen am Wochenende da und unter der Woche mal paar Stunden.
00:01:13: Die verstehen sich untereinander auch sehr gut.
00:01:15: Ich guck auch mit denen sehr gut klar.
00:01:18: Wunderbar, das höre ich immer gerne.
00:01:19: Das ist ja nicht unbedingt selbstverständlich.
00:01:23: Und also du liebst in einer Partnerschaft, liebst du mit deinem, wie nennst du sie, Partner, Partner, liebst du mit deinem Partner zusammen?
00:01:32: Ja, seit einem dreiviertel Jahr jetzt ungefähr.
00:01:36: Seit dreiviertel Jahr?
00:01:37: Einen
00:01:38: dreiviertel.
00:01:39: Einen dreiviertel, okay.
00:01:41: Und wie lange seid ihr ein paar?
00:01:42: Seit dreieinhalb Jahren jetzt.
00:01:44: Und jetzt habe ich eine kleine Ahnung, ja?
00:01:46: So, okay.
00:01:46: Viele Kinder im Haus manchmal, oder wir auch immer, ja?
00:01:49: Du hast zwei Kinder, er hat drei Kinder, also ein kinderfreundliches Haus.
00:01:54: Melanie, wobei kann ich denn vielleicht ein bisschen behilflich sein?
00:01:59: Das heißt, was ist heute dein Thema?
00:02:02: Jetzt werde ich gleich drei Fragen auf einmal.
00:02:04: Und was ist dein Thema und wo könnte es vielleicht ein bisschen hingehen, damit ich schon eine Ahnung habe?
00:02:12: Wo wir worüber, nicht nur worüber wir sprechen sollen, auch was vielleicht der Sinn sein könnte, dass wir uns heute hier treffen.
00:02:20: Dann hörst du, dass ich in den Beziehungen, denen ich bisher war, das war in meinem Leben ungefähr vier, zweiter von recht kurz, die waren so fünf, sechs Monate, die anderen beiden jetzt ein bisschen länger, der eine wie gesagt dreieinhalb Jahre, der die Beziehung zu meinem Ehemann war auch fast fünfzehn Jahre.
00:02:38: Aber mir fällt auf, ich habe wiederholende Muster.
00:02:42: Ich suche mir immer den gleichen Typ Mann raus.
00:02:45: Und das ist nicht unbedingt gut für mich.
00:02:50: Eigentlich suche ich mir Männer raus, die, nachdem ich das letzte Halbetreifer lehr, sehr viel darüber nachdenke, wieso, weshalb, warum, sehe ich da tatsächlich ein bisschen Parallele aus zu meinem Vater.
00:03:02: Und ich fürchte, das ist, was mir das Genick manchmal bricht.
00:03:05: dass ich irgendwo so ein Muster drin habe, wo das kennt und deshalb mache ich das und obwohl es mir vielleicht gar nicht gut tut und ich dann aber auch nicht mehr rauskomme und
00:03:15: ja.
00:03:15: Okay, also du bist sozusagen du, das ist ja schon mal ganz beeindruckend.
00:03:20: Du siehst möglicherweise ein gewisses Muster, was sich wiederholt, natürlich mit unterschiedlichen Männern, aber das Muster ist ja, hat ja mit den Männern nicht immer unbedingt was zu tun, sondern ist eben mal ja unabhängig sozusagen.
00:03:33: Es aktualisiert sich natürlich in einer Beziehung, aber das Muster ist etwas, was sozusagen etwas davon abgekoppelt ist und würde man es ja auch gar nicht als Muster wahrnehmen.
00:03:44: Du bist jetzt seit ein, ein, ein, ein dreifel Jahr mit deinem jetzigen Partner zusammen.
00:03:50: Und wie?
00:03:52: Er wohnt jetzt also dreiein, dreiein, dreieinhalb Jahre.
00:03:54: Entschuldigung, dreieinhalb Jahre und seit ein, drei, drei, vier Jahren.
00:03:57: Und du warst fünfzehn Jahre lang mit deinem Mann zusammen, richtig?
00:04:01: Ja.
00:04:02: Und wie lange, ungefähr, ganz glücklich so?
00:04:07: Also beim Ex-Mann war es tatsächlich so, der hatte es selber mit der Psyche zu tun und es ging ungefähr, vielleicht ein Vierteljahr ging es gut und dann ging dort wirklich die Probleme los mit Zwangsgedanken, selber Verletzten und Depressionen und bis der dann sich zum Absgetraut hat, Medikamente und so weiter, hat das bei Weine gedauert und dann war es immer so ein bisschen schwehlend gut.
00:04:30: Es war immer gut, dass... keine Probleme da waren.
00:04:32: Und so hat sich eigentlich die Beziehung immer wieder hingezogen.
00:04:34: Da war mal ein Jahr gut, wo ich wirklich, wo man entspannt war, wo man gemerkt hat, das läuft gerade gut.
00:04:39: Dann waren wieder ein Jahr dabei, wo es sehr viel Zweifel, sehr viel Probleme, sehr viel Nöte und so weiter.
00:04:46: Schwierig zu sagen, ich glaube, dass er ab dem Jahr war, das war im Jahr Jahr zwei, zwölf und dreizehn war gut, wo die erste Tochter zur Welt kam.
00:04:52: Da habe ich so das Gefühl gehabt, er ist so in seiner Mitte und er war da eigentlich auch mit sich zufrieden und mit seinem Top zufrieden und so weiter.
00:04:59: Und, ja, und als das dann alles sich wieder ein bisschen gedreht hat, ging es dann wieder bergab.
00:05:04: Dann ging es um eine Verbeamtung, dann hat man sich nicht getraut, dann im Psychologe wieder zu gehen, weil die Verbeamtung eh schon am Nagehing durch die Vorgeschichte.
00:05:12: Und dann habe ich das so ein bisschen mit ihm gemacht, habe mich ein bisschen belesen und versuchte ihm dazu Hilfe und, ja, war dann der Kinectur, glaube ich.
00:05:21: Okay, gut.
00:05:23: Deine Erste, wie alt ist deine Tochter jetzt?
00:05:27: Und die zweite?
00:05:28: Der Sohn, der Mann ist.
00:05:29: Der wird neun.
00:05:30: Ohne
00:05:30: Mann.
00:05:31: Ohne Mann ist neun.
00:05:34: Okay.
00:05:34: Und wenn du jetzt so sagst, ja, da ist schon leicht, irgendwie oder du nimmst ja so ein Art Muster wahr, ja, so.
00:05:41: Und was könnte jetzt der Sinn, ich hab ja eine Ahnung, aber ich muss mal trotzdem nochmal gucken, damit meine Fantasie nicht gleich von alleine losgeht, was könnte jetzt der Sinn sein, unseres Gesprächs?
00:05:51: Woran würdest du nachher merken, Mensch, das hat ein bisschen Sinn für dich gemacht.
00:05:54: Ich glaube, ich würde gern vom Verstehen in Fühlen kommen.
00:05:57: Mir fehlt so dieses Gefühl dazu.
00:06:00: habe ich oft so den Eindruck.
00:06:01: Ich habe so das Gefühl, ich verstehe ganz schön viel mittlerweile, aber ich fühle es überhaupt nicht.
00:06:06: Also ich kann es nicht übersetzen.
00:06:10: Das ist spannend.
00:06:11: Ja?
00:06:11: Entschuldigung?
00:06:12: Ja.
00:06:13: Das ist spannend.
00:06:14: Also du hast ja schon viele Gedanken gemacht.
00:06:16: Das schreibt mir auch so.
00:06:18: Also du hast schon vieles gesehen und auch vielleicht schon auch einiges erkannt und auch vielleicht schon einiges verstanden.
00:06:25: oder eine ganze Menge, ja, nicht nur, also das kann ich, aber es hört sich so an, als ob du machst dir viele, viele Gedanken.
00:06:32: Und jetzt möchtest du das gerne in das Gefühl kriegen, habe ich das richtig verstanden?
00:06:37: Und kannst du mir versuchen, es stinkt für mich ganz spannend, kannst du mir versuchen zu helfen, zu verstehen, was das für dich bedeutet, so angenommen, wie immer das geht, ja?
00:06:47: Das würde sozusagen, du würdest sagen, ja, oh, wie jetzt verstehe ich das nicht, nur jetzt schühl ich das auch, was würdest du denn dann fühlen?
00:06:53: Vielleicht so ein bisschen... dieses Verständnis auch für mich, so dieses jetzt, ich muss nicht immer nur, ich darf auch mal zum Beispiel, ich habe immer so das Gefühl, ich muss es recht machen, ich muss funktionieren, ich muss, ich darf nicht quer gehen.
00:07:10: Das ist ein ganz großes Problem, ich kann zum Beispiel, ich empfinde kaum ein Wut, ich kann das kaum entwickeln.
00:07:16: Also es gibt so Situationen wo zum Beispiel, wo ich in meiner Schwester drüber spreche und die dreht völlig am Rad und sagt dann stechen wir die Reife auf und was weiß ich ja, wo vielleicht ein bisschen drüber werde.
00:07:25: Und ich denke mir nur, der hat eine Lüste von mir gefunden, die sehr privat war und aber was da drin steht war für ihn sehr schlecht.
00:07:32: Das tut mir sehr leid, der da nicht lesen soll.
00:07:34: Also ich mir tut er dann total leid, aber ich vergesse nicht, dass er in meine Privatsache gewählt hat.
00:07:38: So.
00:07:40: Okay, das heißt nicht.
00:07:42: Ich
00:07:42: weiß nicht, ich könnte da stinkstauer werden und könnte sagen, du kriegst nie wieder ein Schlüssel zu meiner Wohnung.
00:07:46: und Okay,
00:07:49: also du möchtest wütender werden?
00:07:52: Ja, wenn es nötig
00:07:53: ist.
00:07:56: Ich habe das ein bisschen überspitzt jetzt, da bin ich mir durchaus bewusst.
00:08:02: Ich möchte dieses Schül, ja, ich habe eine Ahnung, aber das ist aber normal.
00:08:08: Das ist ganz normal.
00:08:09: Ich versuche zu verstehen.
00:08:11: Ich höre jetzt aus dem, was du sagst, du möchtest dich selber... Ernster nehmen und wahrhaftiger nehmen und du möchtest vielleicht mehr Position beziehen und mehr Grenzen setzen und dein eigen sein sozusagen auch positionieren und und auch das was du vielleicht das was du denkst auch ich meine das so zu verstehen wenn du es fühlst dann würdestes leben kann man das so sein.
00:08:43: Mein Problem ist immer, manchmal habe ich schon so immer drin so dieses Gefühl, also jetzt im Moment zum Beispiel habe ich total oft das Bedürfnis, ich will einfach mal alleine für mich sein.
00:08:50: Ich habe so das Gefühl, ich bin nicht mal alleine in meinem Kopf, weil ich immer so das Gefühl habe, ich habe es zu müssen.
00:08:55: Aber es würde mir nicht in Sinn kommen, das einzufordern, weil ich mein Partner zum Beispiel jetzt, ich würde echt nicht verletzen, ich würde ja nicht von Kopf stoßen.
00:09:04: Aber ich weiß eigentlich, innen drin ist es absolut nötig, ich sollte mich mal... fünf Tage einiglingt und einfach mal für mich zu sein, um mich wieder mal zu wissen, was denn überhaupt meine Gedanke, ohne dass ich muss.
00:09:16: Ja, klingt für mich verstehbar.
00:09:20: Und allen genommen, wie immer das geht, es würde dir gelingen sozusagen, deine eigenen Gedanken.
00:09:26: mehr in das Schüren zu kriegen, du musst nicht sozusagen, sondern ich rühre das so ein höheres Maß an Selbstbestimmtheit.
00:09:35: Und nicht so sehr sich Fremdbestimm fühlen.
00:09:38: Das klingt ja alles sehr liebenswürdig.
00:09:40: Du bist so liebenswürdig und so mit führend und so empathisch.
00:09:45: Dass du dir sozusagen die Gedanken und die Gefühle der anderen sehr gut verstehst und verlierst dabei dein eigenes so ein bisschen aus dem aus dem Auge.
00:09:54: Ja das heißt ja nicht entweder oder sondern so vielleicht ja sowohl als auch ja das ist ja im Grunde eine schöne Eigenschaft die du hast.
00:10:02: aber wenn du dich selbst dabei verlierst so höre ich das dann.
00:10:06: Bleibt ein Teil von dir irgendwie auf der Strecke?
00:10:09: ja so und du möchtest das sozusagen.
00:10:13: Und wie immer das jetzt genau geht, stell dir mal vor, du würdest irgendwie, ich weiß nicht genau, wie es geht.
00:10:21: Wenn ich es wüsste, würde ich sagen, ob es dann funktioniert, weiß ich auch nicht.
00:10:23: Aber du würdest den Zugang dazu kriegen, mehr Position zu beziehen, mehr Grenzen zu setzen, mehr dann eigen sein.
00:10:31: Gar nicht gegen jemand, sondern für dich.
00:10:34: Wenn du das mehr sozusagen irgendwie in dein Leben integrieren könntest und leben würdest, was glaubst du?
00:10:43: Was würde das, welchen Einfluss hätte das denn zum Beispiel auf dein Leben und auch auf deine Partnerschaft?
00:10:48: Ich
00:10:48: glaube, ich wäre einfach wieder ruhiger in mir drin.
00:10:50: Ich wäre entspannter und ich könnte, ja, wäre vielleicht immer so unter Druck.
00:10:56: Und ich versuche das in kleine Dinge schon.
00:10:59: Also ich versuche zum Beispiel zu sagen, ah, ich möchte heute Abend gern ein bisschen lesen.
00:11:03: Ja, ich kündige sowas an.
00:11:06: Das erwartet, dass mir gemeinsam Samstag gucken und ich sage dann, oh, ich hätte eigentlich gern lesen.
00:11:10: Ich kündige sowas an.
00:11:13: So die kleine Dinge.
00:11:15: Manchmal funktioniert, manchmal funktioniert
00:11:18: es nicht.
00:11:19: Was heißt, wenn es nicht funktioniert?
00:11:21: Ja, dann kommt halt irgendein, ja, was ist denn da wichtiger als ich?
00:11:27: Ah,
00:11:28: guck mal, da haben wir es auch schon.
00:11:30: Und dann sitze ich da und denke mir, ja gut ist eigentlich wirklich, ja, ich meine, ob ich jetzt meinen Roman lese oder nicht, oder ob ich mit Film gucke.
00:11:36: Das ist schon wichtig, einen Roman zu lesen, ja?
00:11:40: Nein, ich verstehe.
00:11:42: Also, das heißt, du hast Angst oder wenn du Position beziehst für dich, dann hast du richtig das richtig verstehe, Sorge, dass der andere dein Gegenüber, deinen Partner sich verletzt und gekränkt fühlt und zurückgewiesen fühlt, richtig?
00:11:58: Ist das denn auch häufig denn so?
00:12:00: Also ist das dein Erleben?
00:12:02: Passiert das?
00:12:03: Ich habe eben schon gehört, ja, das passiert.
00:12:05: Also, wollen wir nicht lieber ein Film sehen?
00:12:07: Was soll das?
00:12:08: Der blöde Roman, den kannst du auch was.
00:12:10: Den kannst du am Morgen lesen.
00:12:11: Also, dass sowas passiert.
00:12:13: Aber passiert das denn fast immer?
00:12:16: Es ist
00:12:16: jetzt besser, seit ich mal kurz zur Trennung fast kam.
00:12:21: Weil es wirklich dann sehr massiv war.
00:12:23: Also, da war dann wirklich, ich war mit Freundinnen weg und am nächsten Tag wurde ich der ganze Tag ignoriert und... Nicht schön behandelt.
00:12:30: und das war dann so der moment, wo ich eigentlich echt ausbrecher wollte, weil es wirklich zu krass war.
00:12:35: Das ist für mich, wo ich echt sehr tolerant bin, glaube ich.
00:12:39: Und es heißt ein bisschen besser.
00:12:41: Also es gibt schon so Momente, wo ich das spüre und ich spüre, dass ich auf die Zunge bei ist und das reicht dann schon, dass es mich verunsichert.
00:12:48: Also ich interpretiere dann den Blick.
00:12:50: Ich kann dir sagen, wie der die Kaffeemaschine bedient, wie der die Tasse reinstellt, weiß ich genau, das passt ihm jetzt so, das passt ihm nicht.
00:12:55: Okay, du bist eine genaue Beobachterin.
00:12:58: Extrem.
00:12:59: Ja, gut.
00:13:00: Und
00:13:00: das ist mehr Fluch als Segen.
00:13:03: Ich fand das immer total cool.
00:13:04: Ich habe bei meinem Ex-Mann immer genau gewusst, für die Flasche zugedreht hat, oh oh, wir gehen lieber jetzt, jetzt wird es blöd oder wenn wir irgendwo waren oder so.
00:13:10: Ich habe das genau gewusst an manche solche Dinge und ich fand das immer total cool.
00:13:15: Und jetzt denke ich mir, wenn du das nicht essst, wer dein inner lebt, ist sicherlich ruhiger.
00:13:18: Okay, und dieses Muster sozusagen.
00:13:20: Ich habe jetzt, ich verstehe immer, immer Stück für Stück mehr.
00:13:23: Dieses muster wenn wir das jetzt mal vereinfachen die welt und jetzt von diesen jeweiligen.
00:13:29: Kaffee tassen und so das hab ich alles.
00:13:31: das finde ich finde ich finde ich finde ich super wie wie genau du etwas wahrnimmst.
00:13:36: ja so wie sein wie sensibel du bist also.
00:13:39: Du scheinst ein mensch mit einer hohen sensibilität zu sein ja so.
00:13:44: Aber sie kriegen das nur meist die anderen Menschen ab und du selbst.
00:13:47: vielleicht nicht immer so oder ja aber für dich selbst bist du es glaube ich auch.
00:13:52: nur du bist noch nicht ganz so weit dass du ihr traust.
00:13:55: tatsächlich auch dann die grenzen jetzt und dies muss da was du da jetzt so auch im laufe der zeit irgendwie gesehen und reflektiert und wahrgenommen hast.
00:14:04: wie würdest du das jetzt mal wenn wir das mal ein bisschen versuchen zu verdichten wie würdest du es beschreiben?
00:14:10: was für einer also was für einen?
00:14:14: Das klingt ein bisschen komisch.
00:14:15: Was für ein Typ, Mann, ist ideal, so dass sich bei dir dieses Gefühl immer wieder einstellt.
00:14:24: Dass ich so sensibel sein muss und gucken muss, wie?
00:14:27: Und dich selbst verlierst und nicht so auf dich achtest und dich nicht so ernst nimmst.
00:14:32: Ich habe jemand, der einfach sehr dominant ist und sehr sich bezogen verqweit.
00:14:38: Der einfach, der der vorgibt.
00:14:42: Weil das eint die alle.
00:14:44: Ja, das ist ja spannend.
00:14:49: Der Mann, der Partner, der gibt vor.
00:14:55: Und der gibt vor heißt, der möchte bestimmen.
00:14:58: Und könnte man sagen, dieser Typ Mann hat es nicht so gern, wenn die Partnerin Eigen ist, weil es vielleicht für ihn ein bisschen bedrohlich und heikel ist, weil er damit nicht so gut umgehen kann, sondern weil er gerne möchte, dass sich die Partnerin seiner Sicht der Welt möcht ich es angleichen.
00:15:16: Ja.
00:15:16: Damit die Differenz nicht so groß ist, weil sonst kommt er in Schlingern.
00:15:21: Ja, oder könnte er vielleicht sogar falsch sein, oder auf einem falschen Dampfer, oder mal nicht recht haben oder so.
00:15:28: Der Mann könnte vielleicht mal nicht recht haben.
00:15:30: Ah, ja, ja, ja.
00:15:31: Okay.
00:15:33: Okay.
00:15:35: Das ist... Und das ist etwas, also ich muss noch mal gucken, wenn wir das jetzt mal als eine Inszenierung ansehen und wir wollen dieses Theaterstück jetzt du und ich als Regisseur auf die Bühne bringen, dann würden wir uns mit dem Hauptdarsteller irgendwie so instruieren, dass er möglichst dominant sein soll, seine eigene Sicht der Welt möglichst deutlich machen soll.
00:16:00: Etwas anderes ist nicht unbedingt vorgesehen, das Anderssein ist nicht vorgesehen.
00:16:04: Eine Partnerin die hoch sensibel ist und ich möchte es viel für ihn macht und ihm weiß ich es nicht getüttelt oder begeistert und ihn im Blick hat und.
00:16:13: Sehr fürsorglich und liebevoll ist so.
00:16:17: Aber vielleicht ihr eigenes nicht unbedingt in den Vordergrund stellt sondern hinten anstellt so dass er seine Form des Lebens sozusagen möglichst.
00:16:25: Widerspruchsschrei leben kann.
00:16:28: Passt das so als Regie an der Anweisung.
00:16:33: und die frau wir dann eine frau die wird sein ein hohes maß an sensibilität und feinfühligkeit hat empathisch ist und merkt schon an der drehung des schraubverschlusses einer flasche wie es ihm geht so.
00:16:47: Also ist ja wirklich beeindruckend ja und ist so liebenswert dass sie ihr eigen sein wird sein hitten an anstellt richtig passt
00:16:56: natürlich in der öffentlichkeit.
00:17:01: Naja, dass ich einen guten Job habe oder dass ich mich gut mit den Kindern, dass das alles gut klappt und dass ich mein Ding mache und mal auf das Seminar fahre und so.
00:17:12: Du machst das alles prima, glaube ich.
00:17:14: Da habe ich überhaupt keinen Zweifel.
00:17:16: Okay.
00:17:17: Das heißt, im beruflichen Bereich, da schaffst du es sozusagen, Position zu beziehen?
00:17:24: Na super.
00:17:25: Wie geht denn das?
00:17:32: Das ist gar nicht so selten.
00:17:38: Es kommt häufig vor, dass es in einem Bereich ein Gut gelingt und dem anderen nichts zu sehen.
00:17:42: Das heißt, in deinem Beruf, was immer du machst jetzt, da bist du jemand, wo du sehr präsent bist und deutlich bist und sozusagen sichtbar bist und wahrnehmbar bist, habe ich das so richtig verstanden?
00:17:56: Ja,
00:17:57: ich
00:17:57: bin da auch ein bisschen, die gerne unterstützt und Dinge mal tut, die nicht zu mir gehören.
00:18:02: Aber ich finde es auch einerseits cool, dass ich in ein kleines Unternehmen mit einem auch noch mal unterzübsig bin, aber ich kümmere mich da um die Personalthemen, ich bin Personalleiterin dort und ich mache mal irgendwas mit Vorpark oder auch mal was mit irgendwie Unterweistung des Sicherheitsthemen oder so und ich finde es aber... Das macht mir Spaß, auf links und rechts ein bisschen zu schauen.
00:18:22: Aber absolut, das könntest du gar nicht anders.
00:18:24: Es wäre schade, wenn du es nicht mehr machst.
00:18:26: Das ist ein Teil deines Deines selbst.
00:18:29: Und das ist doch super.
00:18:29: Das ist eine große Ressource.
00:18:31: Ja, die Dinge haben wir oft als mehrere Seiten, je nachdem, man guckt.
00:18:35: Aber das ist ja aus meiner Sicht eine sehr wertvolle Seite, die du hast.
00:18:41: Dass das in anderen Bereichen sich umdrehen kann, das habe ich sehr wohl verstanden.
00:18:46: Aber im Grunde ist das ja, finde ich, eine sehr liebenswerte, sehr wertvolle, sehr menschliche, eine sehr zugewandte Haltung, die du hast.
00:18:56: Das würde ich vielen Menschen manchmal wünschen, gerade in der heutigen Zeit.
00:19:00: Aber es hat eben diese andere Seite in einer sehr emotionalen Beziehung.
00:19:06: In einer liebes Beziehung oder emotionalen Beziehung, da trifft es sozusagen auf die andere Seite.
00:19:11: Habe ich das richtig verstanden?
00:19:14: Wenn ich dich jetzt zum Beispiel in einer solchen Situation mit deinem Partner, was immer jetzt die Situation ist, wo du das Gefühl hast, ja zum Beispiel du willst, Du willst einen Roman lesen, und er ist nasselig und sagt, ne, ne, ja, das fühlte ich eigentlich jetzt hier nicht.
00:19:33: Und was soll denn das?
00:19:34: Jetzt, ich will gar nicht zu dir auf die Situation, aber solche Situationen, werden wir das nochmal versuchen zu verdichten und irgendwie, was für ein Gefühl ist das, in dem Augenblick?
00:19:46: Da kommt, glaube ich, tatsächlich so eine Art Verlust, Angst hoch.
00:19:50: Also ich hab dann tatsächlich den Gedanke, wenn ich das jetzt so treibe, dann driftet das auseinander und dann will er mich als Partnerin immer und... Also ich könnte mich da reinsteigern, wenn ich nicht zur Suche bewusst zubleibe.
00:20:04: Ja, gut.
00:20:05: Und ich mir eigentlich bewusst ist, wenn er mich fällig noch mal anlese, oder egal, das sind manchmal wirklich solche Belanglosigkeit, wenn er Freundin telefonieren will oder so.
00:20:15: Wenn er deshalb wirklich mich verlassen möchte, dann soll es echt wieder tun.
00:20:19: Also es ist so in meinem Verstand, ja.
00:20:21: Aber
00:20:21: im Gefühl, es brecht die Hölle aus.
00:20:23: Ich denke mir, Gottes Wille, du willst ihn jetzt nicht verärgern und du willst ihn jetzt nicht verstressen.
00:20:28: Fast zwei, drei, vier Tage, eine, zwei Woche, richtig schön.
00:20:30: Und jetzt verbrech ich es quasi durch meinen Romanlesen.
00:20:33: Verstehe.
00:20:34: Ja, du beschreibst das super.
00:20:37: Das sind die vermeidlichen Kleinigkeiten.
00:20:39: Ja, das ist schon so.
00:20:40: Und wenn er deswegen gehen sollte, dann soll er es auch gehen.
00:20:43: Und klar, aber das Gefühl ist ja trotzdem dominant in dem Augenblick.
00:20:46: Du kannst es dir vom Kopf sagen, das ist Quatsch.
00:20:49: Aber das nützt nichts, weil du es trotzdem fühlst.
00:20:52: Verstehe ich für dich.
00:20:53: Und dieses Gefühl, das finde ich spannend.
00:20:57: Wenn du sagst, du hast dann Verlust, Angst.
00:21:00: Und wenn man Angst hat, jemand zu verlieren.
00:21:03: Ja, so.
00:21:03: Und ich versuche das dann nochmal, nochmal so runter zu brechen.
00:21:07: Bist du in dem Augenblick sozusagen, bist du dann richtig?
00:21:13: Geigst du so, wie du dann bist?
00:21:14: Genügst du?
00:21:17: Ne.
00:21:18: Ne.
00:21:18: Und wenn man das gibt, genau.
00:21:21: Ja, sehr gut.
00:21:23: Aber wenn du es wirklich sozusagen in dir selbst, also in dir selbst bist du ja in dem Augenblick, wenn ich das so verstehe, ja nicht richtig.
00:21:32: Und dann kommt die Angst oben, die kommt dann, glaube ich, als Folge.
00:21:37: Also ich will das gerade mal versuchen zu verstehen, weil du das so schön beschreibst.
00:21:42: Ich lern dir auch immer weiter.
00:21:44: Also die Verlustangst ist, glaube ich, also jetzt baue ich mir das gerade.
00:21:49: Ich glaube, die Verlustangst ist die Konsequenz aus diesem Unsicherheitsgefühl.
00:21:55: Weil wenn du sicher wirst und sagst, hey, immer geht's noch.
00:22:00: Dann mach was du willst, aber ich mach jetzt das.
00:22:03: Das reicht.
00:22:05: Dann hättest du ja nicht die Verlust angst.
00:22:07: Dann würdest du sagen, wenn das deswegen geht, dann sag ich lieber selbst auf Wiedersehen.
00:22:12: Also so einen Zirkus will ich hier nicht haben.
00:22:16: Zum Beispiel.
00:22:17: Aber wenn man unsicher ist, oder sagen, das gefällt mich, darf ich das eigentlich?
00:22:24: Darf ich das ein oder erlaube ich mir das überhaupt?
00:22:28: Und so weiter, wenn man da auch eine Unsicherheit hat, dann kommt natürlich da Nacht, glaube ich, diese Angst.
00:22:34: Ja, das verstehe ich.
00:22:36: Ich habe wahnsinnige
00:22:37: Angst dafür, dass ich egoistisch bin.
00:22:40: Das ist sofort, also würde er zu mir sagen, was er ja auch schon gemacht hat.
00:22:44: Du bist echt so egoistisch, dann gibt in mir drin ein Karussell los, so will ich nicht sein.
00:22:48: Ich bin kein egoistischer Mensch und oh Gott, das will er, was zuvor mittelig fürre Gefühl und so.
00:22:54: Und das dominiert dann mich viel mehr, anstatt dass ich sage, Ich glaube, der manipuliert mich gerade.
00:22:59: Er spielt mit mir, wenn er genau weiß, auf was ich so anspringt.
00:23:02: Im Verstand, ein bissel später, ein, zwei Tage später oder manchmal auch nur kurz später, merke ich das dann schon und denke, okay, ich spielchen.
00:23:11: Aber...
00:23:12: Aber guck mal, dieses Gefühl... Ja, verstehe ich.
00:23:18: Dieses Gefühl, ich bin nicht richtig, passt das so?
00:23:21: Ist das... Passt der Satz so?
00:23:23: Ist das... Ich vereinfere die Welt natürlich jetzt.
00:23:27: Ja.
00:23:28: Aber das passt so, ja?
00:23:29: Und nur dieses Gefühl, jetzt unabhängig von deinem Partner.
00:23:34: Kennst du dieses Gefühl aus deinem Leben?
00:23:36: Nur dieses Gefühl.
00:23:37: Darf ich fragen, ungefähr wie alt du bist?
00:23:39: Ich muss es nicht so genau wissen.
00:23:41: So circa zwischen...
00:23:42: Also in der Innerung, glaube ich, so zwischen...
00:23:45: Ich mein, wie alt du jetzt bist.
00:23:47: Ja, ja.
00:23:49: Ich hab
00:23:49: mich schlecht ausgedrückt.
00:23:51: Gut.
00:23:53: Das war nicht ganz deutlich ausgedrückt.
00:23:55: Also, ja, ich muss es sich... Ich fühle dir geil auf die Stimme.
00:24:00: Dieses Gefühl kennst du das ungefähr, wenn du sechs und drei sind seit zwei und drei Jahren?
00:24:04: Ja,
00:24:05: ich glaube so ungefähr.
00:24:06: Ungefähr, ne?
00:24:07: So circa.
00:24:08: Ja, komm.
00:24:10: Zieh die ersten Jahre mal ab.
00:24:13: Okay.
00:24:13: Das heißt, dein jetziger Partner, dein, wenn ich das richtig verstehe, du hattest zwei kurze Beziehungen.
00:24:19: Ja, immer so sieben, acht oder Monate ungefähr.
00:24:21: So muss ich gar wissen.
00:24:24: Dann hattest du mit deinem Mann, das erste Fülljahr war ganz schön.
00:24:27: Dann war mal wieder ein ganz schönes Jahr, als das Kind geboren wurde.
00:24:30: Aber im Grunde, wenn ich das so richtig verstanden habe, du warst in fünfzig Jahren mit ihm zusammen.
00:24:35: Aber so dreizehn Jahre waren eher so ein bisschen mühsam.
00:24:39: Also, wenn ich das mal so ganz frohe.
00:24:40: Oft einfach
00:24:40: schwierig.
00:24:41: Schwierige Grasen.
00:24:43: Wie auch immer.
00:24:44: So, ich muss das jetzt gar nicht so.
00:24:45: Ich will das gar nicht klassifizieren.
00:24:48: Aber so richtig in dir, so dein Eigensein, dein Glück, so deine Freude.
00:24:52: Du bist eigentlich, glaube ich, ein... Du kannst, glaube ich, froh und fröhlich sein, oder?
00:24:57: Kannst du, oder?
00:24:59: Aber es darf nicht richtig raus, oder?
00:25:03: Das ist echt das Problem.
00:25:04: Ja, das merke ich doch.
00:25:06: Mit manchen Menschen krieg ich das hin.
00:25:08: Mit manchen Menschen bin ich völlig gelöst und mit meiner Schwester, mit ihrer bester Freundin, mit meiner Kuzine und so.
00:25:15: Also mit manchen Menschen, mit manchen alten Kollegen, glaubt das.
00:25:19: Das heißt, du weißt, wie es geht.
00:25:21: Gut, ein großer Vorteil.
00:25:24: Hey, hey, das war dich immer ernst, das klingt komisch, das war nicht immer ernst.
00:25:28: Also wenn du prinzipiell das das fühlen kannst und leben kannst, war das ein großen Unterschied.
00:25:33: Es kommt mir nur so vor, vielleicht darfst du nicht so richtig glücklich sein.
00:25:40: Also du willst das natürlich logisch, aber unbewusst.
00:25:43: irgendwas inszeniert sich da so, dass dein eigen sein sozusagen nicht sich so entfalten kann.
00:25:49: Und wenn du mit nicht nur, sondern mit Freundin oder Schwester und du da bist du, Da bist du du.
00:25:56: Da bist du fröhlich und lustig und hast Spaß, oder?
00:26:00: Dieses Gefühl, ich reiche nicht seit ungefähr zwei und dreißig Jahren.
00:26:05: Kann man sagen, dass die bisherigen Partner, ideale Protagonisten waren, sodass ich dieses Gefühl immer wieder aktualisiert habe.
00:26:13: Das ist das Muskel.
00:26:15: Ich weiß, die sind alle ein bisschen anders.
00:26:18: Die sind alle ein bisschen anders, die sind noch nicht alle irgendwie gleich.
00:26:21: Aber dein... Dein Grundgefühl aktualisiert sich immer wieder in diesen Liebesbeziehungen, oder?
00:26:30: Das ist das Muster, oder?
00:26:31: Immer
00:26:32: irgendwie netzpassend.
00:26:33: Zum einen war ich net intelligent genug, zum anderen war ich zu offen genug.
00:26:36: Ich hab Leute zu freundlich anglächtigt, wenn ich beim Einkaufen jemand begrüßt hab.
00:26:40: Dem jetzige bin ich zu karrieregeil oder zu viel mit Freundinnen oder zu wenig Haushalt, zu wenig Tiere fördern, zu viel Urlaubbolle, zu viel, zu viel, zu viel.
00:26:53: Zu viel heißt zu viel was anderes.
00:26:56: Richtig?
00:26:57: Ja.
00:26:58: Zu viel Eigen sein.
00:26:59: Also, ich muss ja vorsichtig sein.
00:27:01: Aber wenn wir mal in die Kristallkugel schauen und wo man dann die Zukunft sehen kann, und ich dreh unten in den kleinen Rädchen, ich dreh mal so sechs Monate weiter.
00:27:12: Wird sich dein Partner da irgendwie, verändert sich da was?
00:27:15: Ich meine, das hat letztes Jahr echt einen Schlag getan, als ich gesagt habe, ich gehe.
00:27:19: Ich habe mir dann eine Ferienwohnung sucht und bin mitgepackt, aber ich gehe jetzt erreicht.
00:27:25: Und dann kam es viele Trainer und viel Versprecher und hat sich auch wirklich vieles getan.
00:27:32: Und ich probiere auch wirklich immer wieder aus, das so zu machen, wie ich es gerne möchte.
00:27:35: Und manchmal funktioniert es.
00:27:37: Manchmal gibt es ein bisschen Reibereien, manchmal gibt es kleine Sprüche, wo ich manchmal denke, ist das Humor vielleicht und ich nehme es jetzt zu sensibel wahr oder auch nicht.
00:27:48: Er macht das ja nicht, also ich kenne ihn nicht, aber in der Regel, ich kenne natürlich solche Geschichten.
00:27:55: Und in der Regel macht er das ja nicht aus Jux und Dollerei, sondern aus auch einer gewissen Not.
00:28:00: Und da ist er natürlich bei dir genau richtig, weil du so liebenswürdig bist, diese Not lindern zu wollen.
00:28:07: Das ist zwar sehr nett, aber du, dass du dich dabei verlierst, ist sozusagen selbstverständlich.
00:28:13: Und ich sage mal, so liebenswürdig das ist, es wird niemals genug sein.
00:28:19: Ja, ich wünsche dir das Beste.
00:28:20: Aber die Erfahrung zeich, es wird niemals so viel sein, dass er sagt, jetzt bin ich sozusagen.
00:28:27: diese Sehnsucht danach oder was immer da in ihm ist, ist jetzt gesteht.
00:28:32: Das schaffst du, das geht gar nicht.
00:28:36: Ich glaube, das weißt du auch.
00:28:38: So würde ich schätze ich dich ein, dass du das weißt.
00:28:41: Es ist dein inneres Muster.
00:28:45: Das ist dein, sozusagen.
00:28:47: Und mein Eindruck ist, wenn ich das richtig verstanden habe, du probierst im kleinen Schoen tatsächlich auch und du bist der Stand da mit gepackten Koffer an und so weiter und so fort.
00:29:00: Da bricht für ihn eine Welt zusammen.
00:29:02: Das glaube ich.
00:29:03: Weil er will dich.
00:29:05: Ich glaube nicht, dass er will dir nichts Böses.
00:29:09: Aber meine Erfahrung ist, bis Männer dieses Vertrauen entwickeln, wenn du eigen bist, das nicht gefährlich ist für die Beziehung.
00:29:20: Das geht nur über die Erfahrung.
00:29:23: Und er wird, ich weiß nicht, aber ich könnte mir schon ein bisschen denken, wie er groß geworden ist, was seine Biografie ist.
00:29:32: Und er wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht besonders viel Vertrauen.
00:29:37: Darin haben sozusagen das, dass er so wir es reicht und dass die, dass die Liebe hält.
00:29:44: Aller Wahrscheinlichkeit wird er auch nicht besonders viele langfristige Beziehung gehabt haben.
00:29:50: Oder vielleicht hat die Liebe nicht so besonders oder war nicht so intensiv.
00:29:54: Also das heißt gar nichts.
00:29:55: Wenn jemand zehn Jahre zusammen ist, so wie du, fünfzehn Jahre, dann heißt das nicht, fünfzehn Jahre glücklich.
00:30:01: aller Wahrscheinlichkeiten, da ist das bei ihm ähnlich, ja?
00:30:04: Und müdigerweise, ja?
00:30:06: Und dann kommt hinten daraus, siehst du wohl, ja, hat schon wieder ein Dealliebe, kann man nicht trauen, ja?
00:30:13: Das ist das Dumme, das funktioniert häufig im Sinne selbst erfüllender Prophezeiung.
00:30:16: Das kannst du nicht, das kannst du nicht lindern, ja?
00:30:22: Hat mir beim Kennenlernen, hat mir gesagt, immer nach zwei Jahren, weil da die Frau et bamisch, immer nach zwei Jahren.
00:30:28: Na ja, aber was ändert sich denn dann, also was ändert sich nach diesen zwei Jahren, dass die Frau blöd wird.
00:30:34: Das geht ja nicht grundlos so.
00:30:37: Ich meine, bei mir war es auch genau nach zwei Jahren.
00:30:39: Das ist meistens so.
00:30:41: Das hab ich festgestellt, sozusagen nach, weiß ich nicht, vielen tausend Fahrgeschichten, das dauert in der Regel anderthalb bis zwei Jahre.
00:30:50: Das ist echt verrückt.
00:30:54: Ich kann das schon mal mal vorher sagen.
00:30:57: Stimmt nicht immer, aber neunzig Prozent ist das.
00:31:01: Wenn die anfängliche Attraktionen und das normale Leben und das Funktionieren so ins Leben kommt und dann zieht man zusammen und dann kommen die Differenzen deutlich und die alten Muster kommen hoch und die alten Klänkungen und die alten Verletzungen und so weiter und so fort.
00:31:15: Melanie, ich kann dir natürlich... Das hat natürlich alles seine Geschichte und ich glaube du bist dir dessen relativ bewusst, dass wenn du dieses Gefühl ich bin nicht richtig seit zwei und drei Jahren kennst, dann weißt du aller Wahrscheinlichkeit nach wo das herkommt.
00:31:28: Du hast es schon früher nicht gereicht, deinem Vater nicht oder wie auch immer aller Wahrscheinlichkeit nach.
00:31:35: Und das aktualisiert sich dann immer wieder in dieses Gefühl, weil ich schätze meine Sehnsucht danach ist nach der Bedingungslosenliebe deines Vaters.
00:31:44: Schätze ich mal.
00:31:45: Ja, ich
00:31:49: hab natürlich deine anderen Podcast auch gehört.
00:31:56: Das ist meistens so.
00:31:57: Das verstehe ich auch.
00:31:59: Also das ist jetzt nicht irgendwie was Merkwürdiges, sondern das vermeidig Erstaunliche ist sozusagen, dass ich das tatsächlich, obwohl das so widersprüchlich klingt, dass die Menschen sich unbewussten, Partner oder eine Partner und so, wo das sich immer wieder aktualisiert, obwohl man doch genau das Gegenteil möchte.
00:32:16: Das klingt so paradox, merkwürdig.
00:32:19: Aber auch das, das kann ich verstehen.
00:32:22: Auf den ersten Blick natürlich idersinnig.
00:32:25: Aber ist es nicht, weil sonst würden sie die Menschen ja nicht machen, so unbewusst.
00:32:30: Also es gibt bestimmt andere Männer, die würden dir, weiß ich nicht, von das Mark oder nicht einmal die Woche Rosen schenken und alles oder dich so nehmen, wie du ihm bist.
00:32:39: Diesen Meister war dann nicht so attraktiv oder was funktioniert.
00:32:45: Also du magst diesen Menschen ja, oder?
00:32:48: Du magst ihn doch, oder?
00:32:51: Ja, schon.
00:32:52: Ich finde es auch toll, dass die Kinder sich gut verstehen, weil es einfach auch keine Verständlichkeit
00:32:56: ist.
00:32:56: Du magst den, die Kinder verstehen sich, so?
00:32:59: Also weißt du, ich mein, du weißt das auch, wenn ich dir das so sage, aber ich werde ja nur nicht irgendwas dir sagen, was du noch nie gedacht hast.
00:33:08: Aber also aus meiner Sicht besteht... Für mich jetzt so etwas aus der Hüfte nochmal geschossen, ja.
00:33:20: Die einzige Möglichkeit darin, dass du den Prozess, den du angefangen hast, wenn es geht, Stück für Stück intensivierst.
00:33:27: Und mehr und mehr Grenzen setzt und mehr und mehr Position beziehst.
00:33:33: Mehr und mehr mit Freunden triffst, ob ihm das gefällt oder nicht.
00:33:36: Es wird ihm nicht gefallen.
00:33:40: Aber wie soll er denn, wenn überhaupt eine Chance für diese Beziehung?
00:33:46: Dann glaube ich, besteht sie nur daran, dass er die Möchtigkeit darüber hat zu lernen, dass dein Eigensein nicht bedrohtig für die Beziehung sein muss.
00:33:55: Ob das reicht, ich bin ich immer noch ein bisschen skeptisch.
00:33:59: Also ich würde es ihm und dir wünschen.
00:34:03: Aber diese Muster sind äußerst resistent gegenüber Veränderungen, wie du ja schon bemerkst.
00:34:08: Die sind äußerst mächtig.
00:34:10: Und deswegen so einfach geht das alles nicht.
00:34:14: Aber für dich, du bist ja hier die Hauptperson, für dich sozusagen, für dein sein, für dein Glück sozusagen, ist es glaube ich unabdingbar, dass du das, was du in dir trägst, tatsächlich auch lebst, weil das ist alles in dir.
00:34:29: Die Freude, das Eigensein, dein Selbstbewusstsein, dein Selbstwert, deine Stärke, deine Ressource, was dich ausmacht.
00:34:37: Alles was die als frau ausmacht und so weiter.
00:34:40: das ist alles in dir.
00:34:41: ja so und wenn er das nicht würdigen kann aus irgendwelchen gründen nämlich auch aus aufgrund seiner geschichte hat mit dir nichts zu nichts zu tun.
00:34:49: So mit seiner geschichte ja dann wirst du das nie.
00:34:54: Linden können nie erfüllen können und so weiter und sofort ja das wird nie was so.
00:35:00: deswegen die glaube ich es geht sich.
00:35:02: Also aus meiner Sicht darum, den Prozess, den du schon begonnen hast zu intensivieren und deutlich zu sagen, heute kann ich nicht am Wochenende fertig mich mit.
00:35:11: Keine Ahnung.
00:35:13: Ich mache mal dies.
00:35:13: Ich fahre auch mal drei Tage jetzt mal an die Ostsee oder was immer jetzt.
00:35:17: Völlig egal.
00:35:18: Oder es ist im Grunde wurscht.
00:35:21: Es muss keine großen Dinge sein.
00:35:22: Die kleinen Dinge.
00:35:24: Ich mache Eigen, Eigen sein.
00:35:26: Das heißt nicht, dass ich dich nicht lebt.
00:35:29: Aber.
00:35:29: Wenn du nicht lernst, das zu respektieren, dann werden wir keine Zukunft haben.
00:35:34: Ich sage das jetzt mal ein bisschen drastisch, aber ich meine es auch so.
00:35:38: Ich meine es so drastisch.
00:35:40: Ich
00:35:40: weiß, dass du das alles weißt.
00:35:42: Ich weiß, dass du das alles weißt.
00:35:44: Die Frage, deswegen fand ich das so spannend, wie du sagst, ich möchte das verstehen, in das Gefühl kriegen.
00:35:48: So, dieses Gefühl ist kognitiv nicht herstellbar.
00:35:51: Ich kann, du kannst nicht sagen, morgen, morgen fühle ich das.
00:35:54: Das geht nicht.
00:35:55: Ja, so.
00:35:56: Deswegen soll es sein, geht es nur.
00:35:58: in denen du einen Rahmen schaffst, wo du die Erfahrung machst und fühlst.
00:36:03: Und dann kann es auch sein, dass du merkst, also jedes Mal, wenn ich mein, das Eigensein leben will und da drüben die Welt zusammenbricht oder ich für schuldig befunden werde oder ich nicht richtig bin so, das ist ein Rahmen, den kann ich so nicht mehr leben.
00:36:21: Und je mehr du dich selbst wirklich ernst nimmt und wahrnimmst, und die Beziehung irgendwann mal keine Zukunft haben wird, dann wirst du in der, wir können auch gerne noch mal ein zweites Gespräch, wenn du das gerne möchtest, ja?
00:36:34: Dann dreht sich darum, vielleicht auch tatsächlich dich innerlich mehr Frieden zu finden mit deinem Vater, so, ja, da ein bisschen mehr versöhnlicher zu gucken, dann guckst du nämlich freier nach vorne.
00:36:45: Und dann wird in der Zukunft, aber erst mal abwarten, ja?
00:36:49: In der Zukunft, ein solcher Mann, keine Chance mehr haben, dein Herz zu gewinnen.
00:36:53: Weil du auf jemand anders.
00:36:56: Aber wie das geht, weiß ich auch nicht.
00:36:57: Das ist ganz erstaunlich.
00:36:59: Das kann man gar nicht gezielt machen.
00:37:02: Aber ich glaube, du magst diesen Menschen.
00:37:05: Die Kinder sind da.
00:37:06: Ich finde das auch super.
00:37:08: Die verstehen sich und da sollte man nicht leichtfertig alles hinschmeißen.
00:37:14: Ich finde das auch sehr verantwortungsvoll, wie du das machst.
00:37:17: Und gleichwohl würde ich dir sehr stark ans Herz legen.
00:37:22: Wenn du das fühlen willst, dann musst du handeln.
00:37:26: Wenn du fühlen willst, musst du handeln.
00:37:29: Sonst, du musst nicht denken, sondern handeln.
00:37:34: Willst du fühlen, musst du handeln.
00:37:37: Sonst kannst du nicht lernen.
00:37:40: Und das ist immer ein bisschen heikel, ja?
00:37:43: Absolut.
00:37:44: Aber du, wo soll denn das Neue herkommen, ja?
00:37:47: Also, ich meine, ja?
00:37:49: Also, geht nicht anders, ja?
00:37:52: Geht nicht anders.
00:37:53: Und du hast das in dir, beruflich und so in anderen Kontexten.
00:37:58: Das ist ein Teil in dir.
00:38:00: Das ist nicht selbstverständlich.
00:38:01: Das ist wirklich nicht selbstverständlich.
00:38:03: Das Verrückte ist ja im Job, wenn da jemand echt gemeint zu mir ist oder wenn, also ich hatte einmal, dass eine Chefin vor mir stand und die Fingerkobe hat und gesagt hat, und wenn du das verboxst, dann mach ich dich fertig.
00:38:15: Da bin ich nach Hause gegangen und habe Bewerbungen geschrieben und habe mir gesagt, ich lasse mich doch hier nicht in den Nutzplatz.
00:38:20: Und dann habe ich mich bewegt beworben und ich habe so drauf geachtet, dass die Kultur dort wo ich hingeht, passt, weil mir sowas nicht nochmal passiert soll.
00:38:27: Super,
00:38:28: dann weißt du also wie es geht und das ist genau die Kultur.
00:38:30: Ja genau, das hast du nur jetzt so ein bisschen aus den Augen verloren bei den, bei den Männern, weil eben sozusagen, dass sich immer wieder, guck mal, das klingt nochmal paradox, ja?
00:38:41: Ist es aber nicht, ja?
00:38:43: Dass du unbewusst dir Männer suchst, wo die Wahrscheinlichkeit, dass du das wieder erfährst, groß ist.
00:38:48: Und das verknippst du mit deinem Papa.
00:38:50: Und dann kann man noch fragen, wer ist da ein bisschen dran schuld und so weiter.
00:38:53: Kannst du mal glücklich sein?
00:38:55: Wenn du ganz glücklich wirst, dann alles wär schön.
00:38:58: Kannst du so schön früher nicht gewiegen sein?
00:39:00: Geht doch.
00:39:01: Also, und so weiter und so fort.
00:39:04: Das ist das Binde-Duck.
00:39:06: So wie Patex.
00:39:08: Aber du bist schon so weit, glaube ich.
00:39:11: dass du tatsächlich, weil du schon da drin bist und das auch ein Teil deines Lebens schon machst, dass du auch in der Beziehung die einzige Chance, sag ich dir wirklich, dass irgendwie etwas gescheites für die Zukunft draus werden kann, dass du das auf eine andere Ebene bringst.
00:39:28: Und ob er mitgeht, finde ich sehr skeptisch, ja, so, aber es ist nicht, es lohnt sich, das Experiment zu machen, weil auch er kann dann lernen.
00:39:42: Und das gibt es.
00:39:42: Ich kenne Lebensgeschichten, wo denn Männer sagen, ja, ich muss sie dann lernen und ich bin dankbar darüber.
00:39:49: Ja, weil von alleine kannst du es bei den Männern vergessen.
00:39:54: Wie sagt man lernen durch Schmerz oder Verlust?
00:39:56: Ja,
00:39:56: ja.
00:39:57: Melanie, können wir das so für heute erstmal so ein bisschen beschließen?
00:40:01: Ja.
00:40:03: Und wenn du möchtest so, wie gesagt, dann kannst du dich gerne melden irgendwie und dann nach einer gewissen Weile so und dann.
00:40:11: Guckst du mal?
00:40:12: Wann auch immer, ja, so in den nächsten Wochen, wenn du das möchtest, muss alles nicht, ne?
00:40:17: Aber da kann man immer gerne nochmal drauf gucken.
00:40:20: Wie geht's dir jetzt?
00:40:21: Wie geht's dir?
00:40:23: Doch,
00:40:24: ich, ja, ich meine, wie du sagst, das stimmt doch.
00:40:28: Ich muss das tun, sonst fühle ich es wirklich ja nicht.
00:40:31: In meinem Kopf grad, denke ich mir, ich mache mir jetzt eine schöne Tuduliste mit all den Dingen, die ich gerne dieses Jahr machen möchte.
00:40:36: Und die werden abgehakt.
00:40:37: Genau so ist es.
00:40:38: Ob es mit Widerstand oder nicht, ich mag es einfach.
00:40:41: Sehr gut.
00:40:42: Super Melanie.
00:40:43: Genau so geht es.
00:40:44: Und nur dadurch kann etwas Neues entstehen.
00:40:47: Entweder die Bestätigung des Alten, das ist aber auch der Neu, weil dann die Hoffnung, weißt du, Männer haben wirklich viele, viele machen keine Frage.
00:40:55: Frauen neigen dazu zu hoffen.
00:40:58: Die Hoffnung.
00:40:58: Ja, ist echt so.
00:40:59: Weißt du?
00:41:00: Die Hoffnung.
00:41:01: Ja.
00:41:02: Ich verstehe das sozusagen.
00:41:03: Ich finde das auch gar nicht, das ist gar nicht merkwürdig.
00:41:05: Ich kann das gut nachvollziehen.
00:41:08: Aber der Preis ist zu hoch.
00:41:11: Der Preis ist so.
00:41:12: Ja, und wir gingen es dann einfach auch jetzt immer gut.
00:41:15: Ich habe
00:41:15: einfach
00:41:16: gemerkt, ich sehe ganze Lebensfreude.
00:41:17: Das ist alles wie ausgeknüpft.
00:41:19: Eben.
00:41:19: Das würde ich so eine Wolke hinter mir herziehen.
00:41:21: Ja.
00:41:22: Und es wird Zeit, dass die Lebensfreude wieder in dein Leben kommt, weil das ein Teil von dir ist, ja?
00:41:27: Also, der Preis ist so hoch, ja?
00:41:30: Ja.
00:41:30: Also, auf geht's, oder?
00:41:32: Ja.
00:41:35: Okay.
00:41:35: Absolut,
00:41:36: ja.
00:41:36: Ja, so machen wir das.
00:41:37: Okay, so machen wir das.
00:41:40: Ciao, meine Lieben.
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