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Gefangen im Familienalltag – Wege aus der Ohnmacht

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Jochen, der sich seit Jahren in seiner eigenen Familie gefangen fühlt. Gemeinsam tauchen wir tief in seine innere Zerrissenheit ein – zwischen dem Wunsch nach Nähe, dem Gefühl der Ohnmacht und der Sehnsucht, endlich wieder selbstbestimmt zu leben. Offen schildert Jochen, wie alte Wunden, Kommunikationsblockaden und die Angst vor Veränderung sein Leben prägen. Wir gehen der Frage nach, wie es gelingen kann, sich selbst treu zu bleiben und dennoch die Familie nicht aus dem Blick zu verlieren. Ein Gespräch über Resignation, Hoffnung und die kleinen Schritte, die Veränderung möglich machen – authentisch, nachdenklich und hautnah.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Willkommen zum Podcast Therapie Haut Nahem, ein Podcast der MindPap.

00:00:06: Mein Name ist Ulrich Wilken, ich bin Psychologe und Psychotherapeut.

00:00:10: Mein heutiger Gast ist Jochen.

00:00:12: Jochen fühlt sich in seiner Familie gefangen.

00:00:15: Er ist seit twenty-fünf Jahren verheiratet und hat einen dreizehnjährigen Sohn.

00:00:20: So richtig glücklich war er jedoch noch nie.

00:00:23: Und er fühlt sich unmächtig.

00:00:24: Ich bin gespannt, wobei ich Jochen beheftig sein kann.

00:00:27: Viel Spaß beim Zuhören.

00:00:29: Ja, herzlich willkommen zum Podcast Therapie hautnah.

00:00:33: Heute habe ich endlich mal wieder einen Mann, nämlich Jochen.

00:00:37: Sonst sind nicht so viele Männer und ich bin froh Jochen, dass du heute da bist.

00:00:42: Ich weiß mal wieder gar nichts.

00:00:44: Wir haben ja vorher nichts besprochen und nichts abgesprochen.

00:00:48: Ich würde erst mal interessieren, wie ist es jetzt dazu gekommen, dass du da bist.

00:00:51: Schön, dass du da bist, aber wie ist es dazu gekommen?

00:00:53: Und was ist das Thema, worüber du heute sprechen möchtest?

00:00:57: Ja, hallo Ulrich, also danke erstmal, dass ich die Gelegenheit kriege.

00:01:02: Ich bin hier, weil ich dein Podcast vor ja einige Monaten kennengelernt habe und muss sagen, ich habe also gab es gleich eine Resonanz, irgendwie hat mir das sehr gut gefallen.

00:01:12: Ich finde es sehr angenehm, wie du mit den Gesprächspartnern umgehst und auch von der Wortwahl und und alles irgendwie.

00:01:21: Muss ich sagen, es hat mich sehr angesprochen und ich finde es auch immer faszinierend.

00:01:27: Ja, wie viel dann so in einer Stunde ans Tageslicht kommt.

00:01:33: Und ja, aus dem Grund bin ich ein Zuhörer, aber da ich ja auch Themen habe, wie ich denke, wahrscheinlich jeder, wollte ich auch die Gelegenheit nutzen, jetzt mal selbst einer von deinen Gesprächspartner zu

00:01:48: sein.

00:01:48: Na wunderbar Jochen, das freut mich, dass die das angesprochen hat.

00:01:52: Das höre ich immer gerne natürlich auch, weil es ist... ist natürlich wichtig.

00:01:56: Ich mache das ja nicht aus reinen Selbstzweck, sondern natürlich ist auch schon die Forschung dahinter, dass Menschen da irgendwie auch was mit anfangen können.

00:02:02: Und dass bei ihnen auch irgendwas auslöst oder Gedanken auslöst oder Fragen auslöst oder Reflexionen auslöst und so was.

00:02:09: Das kriege ich ja alles gar nicht so mit, aber sie freut es mich natürlich, das mal so von dir zu hören.

00:02:14: Jetzt sind wir beide hier so und jetzt brauche ich mal wieder so eine Ahnung, so eine kleine Hilfe, so von dir.

00:02:21: Worauf sollten wir heute schauen, sodass das für dich Sinn macht?

00:02:25: Also, was ist das Thema, aber auch vielleicht, was ist die Idee mit diesem Thema?

00:02:30: Wo könnten wir da hinkommen?

00:02:31: Genau,

00:02:32: also, wenn was mein Thema angeht, ich denke, es ist ziemlich vielschichtig, weil ich mich auch von einem langen Zeitraum damit beschäftige und damit lebe und überlebe.

00:02:44: Und ich würde es jetzt mal so zusammenfassen, ich fühle mich in meiner aktuellen Familien-Situation gefangen und mit Familie meine ich eben die von mir gegründete Familie.

00:02:56: Ich bin verheiratet, es gibt einen Sohn, der ist fünfzehn Jahre alt und ... Ja, es ist so, dass ich jetzt wirklich für einen langen Zeitraum eine Situation etabliert habe, mit der ich einerseits sehr unzufrieden bin, aber andererseits auch nicht rauskomme.

00:03:11: Mich würde interessieren, was ich selbst dazu beitrage und was mich daran hindert, in Bewegung zu kommen.

00:03:20: Also aus dem Hamsterrad oder aus diesem immer wiederkehrenden Mostern, die sich da abspielen, einfach einen Schritt vorwärts zu machen.

00:03:29: mich freier zu fühlen.

00:03:30: Also ich habe gesagt, ich fühle mich gefangen.

00:03:32: Das heißt, diese Sehnsucht nach mich freier zu fühlen in dem, was ich tue und wie ich lebe.

00:03:38: Also zum einen, was trägst du unbewusst natürlich vielleicht selbst dazu bei, dass es so ist wie es ist.

00:03:44: So habe ich verstanden.

00:03:46: Und das besser zu verstehen.

00:03:49: Ja, so.

00:03:49: Also und wenn ich das weiß ich jetzt nicht, so Fragezeichen.

00:03:54: Und wenn du vielleicht besser verstanden hast, was hindert dich vielleicht im Bewegung?

00:03:58: Hab ich das so richtig verstanden?

00:03:59: Hängt das irgendwie miteinander zusammen?

00:04:02: Ich denke schon, das hängt zusammen.

00:04:03: Das hängt möchtigerweise.

00:04:05: Muss man mal gucken, ja, miteinander zusammen.

00:04:08: Und angenommen, wie immer das geht.

00:04:11: Du hättest sozusagen im Grunde eine Erklärung dafür, was du vielleicht unbewusst dazu beiträgt hast oder warum es so ist, wie es jetzt ist oder wie auch immer.

00:04:22: Du würdest sozusagen auch noch besser verstehen, was dich vielleicht hindert, in Bewegungen zu kommen.

00:04:29: Im Bewegung kommen kann ja unterschiedlich sein.

00:04:31: Ich habe natürlich jetzt eine Fantasie, in welche Bewegung du meinst, da muss ich mich ein bisschen selber stoppen.

00:04:36: Was denkst du dann vielleicht?

00:04:38: In welche Bewegung würdest du dann kommen, wenn du das besser verstanden?

00:04:41: Ich würde mein Leben wieder aktiver gestalten, nicht nur ... Ja versuchen zu zu funktionieren sozusagen das was im Alltag getan werden muss zu erledigen sondern darüber hinaus Ja eigenen Interessen vor nachzugehen.

00:04:58: Und auch was die Beziehung angeht Fühl ich so ja Das das ich kann ganz gut alleine mit mir zurechtkommen Mach ich auch gerne aber trotzdem fehl.

00:05:09: ich sehe ich auch da dass das dann dass mir was fehlt und auch da würde ich mir auch hoffen dass es dann mir einfach besser gelingt, auch zum Beispiel wieder eine neue Beziehung zu bekommen.

00:05:22: Ja, eine neue Beziehung mit der jetzigen Frau oder mit der anderen Frau?

00:05:27: Ja, das habe ich bewusst jetzt erstmal außen vorgelassen.

00:05:31: Gut, ne, ist auch okay.

00:05:33: Ich glaube, also ich wünschte mir durchaus, dass es möglich wäre mit meiner jetzigen Frau, aber... Hab da ganz große Zweifel, dass das möglich ist.

00:05:43: Ja,

00:05:43: ja, ich hab das schon so.

00:05:45: Ich meine, das so verstanden zu haben, aber bevor meine eigenen Fantasien da auch in eine Richtung gehen, okay, du wolltest noch nicht so ganz festlegen, überhaupt, dass etwas in Bewegung kommt.

00:05:53: Also ich höre ein bisschen so.

00:05:55: Also, jetzt gucken wir mal, wie leid, dein Sohn ist fünfzehn, ja?

00:06:00: Ja.

00:06:01: Wie ungefähr, wie alt, ich muss, ich muss dein genaues Alter nicht wissen, aber ich will immer nicht zu neu gehen, aber ich brauch so eine Ahnung, damit ich nicht so impf bin.

00:06:09: Ich bin nach dem Vierzig.

00:06:10: Okay.

00:06:11: Dann, wie lange bist du denn zusammen mit deiner jetzigen Frau?

00:06:14: Also

00:06:14: ein paar sind wir seit ungefähr dreiundzwanzig Jahren.

00:06:20: Ja?

00:06:21: Okay, dann warst du fünfundzwanzig.

00:06:23: Jetzt muss ich mal ein bisschen gucken.

00:06:24: Jetzt redest du ja sehr offen darüber.

00:06:26: So ist das etwas, was du mit deiner Frau auch so offen besprichst.

00:06:30: Oder sind das deine Gedanken?

00:06:33: Vielleicht nicht alle, aber so ein bisschen... Teilst du das oder ist das dein eigenes?

00:06:39: Ja, ich teile es oder versuche es immer wieder zu teilen.

00:06:44: Leider kommen wir bei diesen Gesprächen, die sich daraus entwickeln, oft nicht wirklich weit.

00:06:51: Also bis zum größten Grad ja, ist dann Austausch möglich.

00:06:55: Aber wenn es dann für mich eine Antitive geht oder da dann gibt es oft Blockaden in der Kommunikation und deswegen gibt es auch viele Phasen, in denen ich das bewusst für mich behalte, so nach dem Motto, ich habe jetzt oft versucht, nicht geklappt, dann behalte es dann oft auch für mich selbst.

00:07:16: Und was war deine Hoffnung in solchen Gesprächen, die die Tiefe anbelangen?

00:07:21: Also Tiefe verstehst du, dass du dein inneres auch da ein bisschen mehr Preis gibst, was dich bewegt, was dich bedrückt, was in deinem Herzen vor sich geht, oder wie ist das meine Vorstellung?

00:07:35: Trifft das?

00:07:37: Genau.

00:07:38: Also was ich mir dadurch erhoffe, ist halt ein gegenseitiges Verständnis, was dann auch zum gewissen Teil erklären kann, warum Dinge passieren zwischen uns.

00:07:47: Und dieses

00:07:49: Verständnis kommt nicht so, wie du dir das vorstellst.

00:07:54: Habe ich das richtig verstanden?

00:07:55: Richtig, ja.

00:07:57: Und es kann es sein, dass es für deine Frau auch bedrohlich ist, darüber zu sprechen?

00:08:02: Ja, kann durchaus sein, ja.

00:08:04: Wie könnte ich mir das vorstellen, dass es nicht so ganz einfacher ist, weil sie ja nicht in dich hineinschauen kann.

00:08:10: Wenn ich deine Frau fragen würde, wie es ihr geht in der Beziehung, was denkst du?

00:08:15: Was würde sie mir sagen?

00:08:16: Ähnlich, dass sie würde auch sagen, dass es hier nicht gut geht.

00:08:20: Also, dass auch so die Beziehung, wie sie ist, sie ist nicht glücklich damit.

00:08:24: Und wenn ich deine Frau fragen würde, was sie sich wünscht, jetzt nicht Disney, sondern... was sie sich so vorstellt und was ihre Vorstellung wäre für die Zukunft.

00:08:33: Was würde sie mir sagen?

00:08:34: Sie würde sicherlich sagen, dass sie sehr viel näher sucht und braucht und sich in der Beziehung wünscht, dass ihr das fehlt und allgemein, dass wir mehr Gemeinsamkeiten haben und auch die Gemeinsamkeiten leben.

00:08:53: Sie würde sich mehr nähe wünschen, mehr gemeinsam, mehr die Welt teilen.

00:08:58: Ja die Welt die Welt und aber auch Ansichten.

00:09:02: also einer der großen Konfliktpunkte ist die Erziehung eben unseres gemeinsamen Sohnes.

00:09:09: Auch da wünscht es sich mehr Gemeinsamkeiten und auch mehr Unterstützung wobei ich das jetzt so interpretieren würde wie.

00:09:17: Sie möchte, dass ich Sie in Ihren Ansichten unterstützen.

00:09:20: Und wenn ich dein Sohn, wenn ich dem mal jetzt mal auch mal so frage würde, wie es ihm denn geht im Leben, was würde er mir?

00:09:26: Ja, ich glaube, wenn der offen wäre, würde er auch sagen, ziemlich bescheiden.

00:09:31: Also, das ist offensichtlich auch ohne, dass er groß darüber spricht, was es ihm nicht gut geht.

00:09:37: Er hat auch in den letzten Jahren, ja, sag ich mal, was die schulischen Leistungen angeht, sehr stark abgebaut und hat seine eigenen Themen, die er halt auch mit Jetzt in diese Familiendynamik mit reinbringt, mit Aggressionen.

00:09:51: Allein das zeigt mir ja, dass er nicht wirklich stabil ist.

00:09:55: Wie würdest du das Welt beschreiben?

00:09:57: zu deinem Sohn?

00:09:59: Schwierig, weil ich halt auch eine Distanzierung bereits spüre.

00:10:03: Es ist natürlich sehr abhängig von der Situation.

00:10:06: Es gibt auch Phasen.

00:10:08: Es ist sehr harmonisch und eng, aber insgesamt gutes.

00:10:15: Spielt natürlich jetzt auch diese Pubertät mit rein und so weiter.

00:10:18: Das ist, denke ich, zum Teil natürlich auch alles ganz normal, dass man mit den Eltern nicht mehr so eng ist.

00:10:24: Aber ich spiele auch ganz viel, dass er einfach nicht bereit ist, über das, was ihm beschäftigt, wirklich zu reden.

00:10:30: Also auch da oberflächlich geht alles, aber sobald es ein bisschen an die Emotionen geht, mal in sich reinschauen und so weiter.

00:10:40: Da spiele ich auch.

00:10:42: Okay,

00:10:43: ist jetzt nicht so ungewöhnlich.

00:10:44: Fünf, fünf, zehn Jährigen.

00:10:45: Aber wir auch mal.

00:10:46: Ja, gut.

00:10:47: Da kann man schon erzielen.

00:10:48: Erziehung ist immer ein schwieriges Thema.

00:10:51: Ja, gut.

00:10:52: Also, und wenn du dir, du hast ja, so kommt es mir vor, du hast ja schon eine Menge Gedanken gemacht.

00:10:58: Also, ich höre, deiner Frau geht es nicht so gut.

00:11:00: Dir geht es nicht gut.

00:11:02: Und deinem Sohn, so richtig gut geht es dem auch nicht, so.

00:11:04: Ja.

00:11:06: Und du guckst ja auf dich, auf dich selbst und möchtest sozusagen schauen, Ich unterstelle, dass du einfach klug genug bist und so kommt es mir vor, dass nicht nur die anderen sind irgendwie schuld, sondern du guckst auch auf dich selbst.

00:11:21: Ich muss noch mal gucken, wenn du dich fragst, was trägst du dazu bei?

00:11:25: Wozu bei?

00:11:26: Was trägst du vielleicht wozu, ohne dass du es willst?

00:11:29: Natürlich unbewusst dazu bei.

00:11:31: Wozu trägst du vielleicht bei?

00:11:33: Gute

00:11:33: Frage, also ich denke, dass die Kommunikation nicht... Ideal, wenn es so etwas geht, also nicht besser läuft, da trage ich sicherlich zu bei, weil ich einfach sehr viel zurückhalte und quasi auch in die Vermeidung gehe sozusagen, um unangenehme Situationen zu vermeiden, dann vielleicht die Konfrontation auch erstmal gar nicht suche.

00:11:54: Und ja, dann dadurch, dass ich auch nicht wirklich entscheidungsfreudig bin oder konsequenter bin in meinen Entscheidungen, Tag ich letztlich auch dazu bei, dass sich die Situation nicht grundlegend ändert über eine sehr langen Zeitrahmen.

00:12:07: Es

00:12:07: klingt so ein bisschen in meinen Ohren, als ob du ein bisschen resigniert hättest.

00:12:12: Ja, ja.

00:12:13: Also in meinen Ohren klingt das so ein bisschen.

00:12:17: Ja.

00:12:17: Du hast viel, also es kommt mir so vor, du hast viel probiert, du hast viel angesprochen, es gibt in dir eine Differenz.

00:12:24: Du fühlst dich nicht mehr so richtig glücklich und zufrieden so und merkst so irgendwie... Es ändert sich nicht so richtig was.

00:12:34: Das können also nicht nur die anderen sein, sondern du bist ja textututango oder drei sogar an diesem Fall, wie auch immer.

00:12:42: Also hast du auch deinen Teil dabei, das macht absolut Sinn.

00:12:47: Ich glaube, du hast schon, du hast im Grunde eigentlich, wenn ich das noch mal so richtig, wenn ich das so verstehe, meine ich zu verstehen, dass du eigentlich eine ziemlich klare vorstellung heißt was du ohne dass du es bewusst möchtest dazu beiträgst dass die dinge nur mal so sind wie sie sind.

00:13:04: du vermeidest bestimmte dinge sprichst sie nicht mehr an ziehst dich eher irgendwie zurück.

00:13:09: die nähe kann nicht mehr so gelebt werden weil du dich vielleicht immer mehr zurückziehst weil du nicht zufrieden und glücklich in der beziehung bist und so weiter und sofort.

00:13:16: also eigentlich so kommt es mir vor.

00:13:19: also jetzt für meine begreife das reicht ja so um zu erklären, was du ohne das willst, dass du beiträgst, dass die Dinge so sind, wie sie sind.

00:13:29: Die Frage ist, du bist von vormundzwanzig bis achtenvierzig.

00:13:33: Jetzt seid ihr dreihundzwanzig Jahre, seid ihr ein paar.

00:13:36: Wie lange würdest du denken?

00:13:37: Und das meine ich jetzt auch ganz bodenständig so.

00:13:40: Wie lange glücklich zur übern Daumen jetzt wir werden nicht fertig nicht festnageln.

00:13:44: Ja also am stück oder was ist.

00:13:51: Es gab tatsächlich schon relativ früh in unserer Beziehung ein ein Erlebnis wo mit ich sehr sehr unglücklich war.

00:13:59: Und was wir aber irgendwie überwunden haben und dann paar Jahre später auch geheiratet haben und so weiter.

00:14:06: und ich würde sagen.

00:14:09: Mit dem ersten Zusammenleben bis zu dem Zeitpunkt wo ich mich jetzt wirklich sehr unglücklich fühle, waren es vielleicht so zehn Jahre, wo ich sagen, haben wir ein glückliches Zeit miteinander verbringt.

00:14:19: Damit wieder meine Fantasie nicht ins Kraut schießen, ich muss auch nicht alles genau wissen, aber es gab irgendwie schon vor der Heirat eine Situation, die war nicht so ganz glücklich.

00:14:29: Ja, richtig.

00:14:30: Von deiner oder von der Seite deiner Frau aus oder gemeinsam?

00:14:33: Naja, es war eine Reaktion ihrerseits.

00:14:36: ... mit der ich nicht glücklich war.

00:14:39: Ja, eine ...

00:14:41: Ja.

00:14:41: Und denkst du, das spielt noch eine Rolle?

00:14:43: Das

00:14:43: spielt ... ... ja, zurzeit ... ... nicht so sehr.

00:14:48: Zurzeit sind eher diese Erziehungsdämen, ... ... das dominierende.

00:14:52: Ja.

00:14:53: Aber es hat durchaus ... ... ja, lange Zeit ... ... eine Rolle gespielt, ja.

00:15:00: Das ist so ungefähr zwanzig Jahre her.

00:15:02: Ja, ja.

00:15:03: Also ich würde sagen, es kam immer wieder ans Tageslicht.

00:15:05: Es wurde so, ja.

00:15:07: irgendwie vielleicht nicht weiter beachtet, aber es gab Situationen, wo das immer mal wieder auch zum sichtbar wurde.

00:15:14: Jetzt bin ich so ein bisschen... Nein, ich will immer nicht so sehr bohren und gleichzeitig natürlich muss ich jetzt auch nicht alles wissen, aber kannst du so ein bisschen umreißen oder so?

00:15:27: Ich muss das nicht ins Detail alles genau wissen.

00:15:30: Ja.

00:15:31: Ja.

00:15:32: Ja, es ging im Prinzip darum, dass sie, ja, dass sie wenig Vertrauen konnte bzw.

00:15:41: eine Situation so interpretiert hat, als ob ich untreu ihr gegenüber gewesen wäre, obwohl das keinerlei Hinsicht der Fall war.

00:15:52: Und da habe ich eben sehr früh gespürt, dass sie ja mit dem Vertrauen offenbar Schwierigkeiten hat.

00:15:58: Und ich denke, das hat die Beziehung dadurch auch Seitdem belastet, weil bei mir dann quasi stetig dieser Gedanke war, okay, wie verhalte ich mich, um das nicht wieder zu trickern?

00:16:15: Ich verstehe.

00:16:15: Ja, gut.

00:16:17: Du denkst so, was kann ich tun, damit auf keinen Fall irgendwie meine Frau auf die Idee kommt, ich könnte irgendwie ... So fängt man an.

00:16:26: Klickt nicht gerade nach Freiheit, sondern irgendwie ein bisschen zwanghaft.

00:16:30: Man fühlt sich eingeengt.

00:16:32: Nicht, dass du zwanghaft bist, sondern die Gedanken sozusagen bestimmen dann irgendwie die ganze Geschichte.

00:16:38: Das ist etwas, was die schon lange, lange begleitet.

00:16:41: Das kommt immer mal so wieder hoch, dann geht das weg, dann kommt wieder das normale Leben.

00:16:47: Aber so die ersten zehn Jahre, da war der Sohn gerade zwei oder drei.

00:16:54: Die waren eigentlich ganz im Großen und Ganzen ganz glücklich.

00:16:57: Hab ich richtig verstanden?

00:16:59: Ja, es

00:17:00: gibt nicht die Komplexität eines Lebens wieder, das weiß ich, ja?

00:17:02: So eine.

00:17:04: Ich ver-einfache die Welt.

00:17:05: Ja.

00:17:06: Ja.

00:17:07: Okay, gut.

00:17:08: Und wenn ich dich dann so gefragt hätte, so vor fünfzehn Jahren, wie es dir denn geht in deiner Beziehung, was hättest du mir damals damals gesagt?

00:17:14: Ja, hätte ich gesagt, ja, es geht mir gut.

00:17:17: Also ich bin zufrieden.

00:17:20: Und was auch mal glücklich?

00:17:23: Ja, so unbefreit, glücklich, glaube ich tatsächlich nicht.

00:17:28: Das klingt ein bisschen so.

00:17:30: Es war

00:17:31: immer eine Belastung in diesem Zufriedensein, also den Umständen entsprechend glücklich, aber eben nicht vollständig oder nicht umfänglich.

00:17:41: Warst du schon mal jemand in deinem Leben glücklich?

00:17:43: Oh, auch mit der Frage tue ich mir gerade schwer.

00:17:46: Man

00:17:46: macht nichts.

00:17:47: Ich hoffe, ich stelle dir Fragen, mit denen du die schwer tust, weil die anderen Fragen kennst du ja schon mal.

00:17:52: Genau.

00:17:54: Ja, bedeutet halt nur, dass ich nicht sofort eine Antwort mache.

00:17:56: Das macht

00:17:58: das auch nichts.

00:17:58: Also, die besten Fragen sind die Fragen, wo man keine Antwort so schnell hat.

00:18:02: Die anderen sind ja schon alle beantwortet.

00:18:04: Also, von daher, das macht Absurd Sinn.

00:18:06: Wir sind ja nicht, wir machen ja kein Quiz hier, wo man schnell antworten muss.

00:18:12: Ja, doch.

00:18:12: Auf jeden Fall.

00:18:14: Ich war mal eben schon glücklich.

00:18:16: Wie lange diese Momente dann Anhalten ist dann sekundär, dann kriege ich aber ja.

00:18:20: Ich gucke nur mal, ob du das prinzipiell fühlen kannst.

00:18:23: Ja, ja.

00:18:25: Das macht einen Unterschied, wenn man das... Es gibt Menschen, die können das in Filmen sehen oder haben wir davon gehört oder denken, die anderen sind das oder... Aber sie haben das noch nie so richtig gespürt, weil sie auch gar nicht wissen, wenn man das nie so richtig gespürt hat, dann weiß man gar nicht, was das ist.

00:18:41: Dann kennt man das als so eine... Konstruktion oder aus irgendwelchen Filmen.

00:18:45: Aber man selber hat das noch nie so gefühlt.

00:18:46: Das macht einen großen Unterschied.

00:18:49: Also, wenn du das schon gefühlt hast in dir selbst, wie immer das jetzt genau war, das muss ich alles gar nicht genau wissen.

00:18:55: Wenn du das schon mal gefühlt hast, dann weißt du sozusagen, wie dieses Gefühl sich anfühlt.

00:18:59: Und ich habe jetzt verstanden, aber in der Beziehung zu deiner Frau war dieses Gefühl, das kam vielleicht auch mal temporär, ist mal hoch, ist mal erschienen, aber es war eigentlich immer ein bisschen gedeckelt.

00:19:10: So höre ich das in meinem.

00:19:12: Kann man das so sagen?

00:19:14: Das kann man so sagen, ja.

00:19:15: Und wenn das, was eigentlich jetzt in dir steckt und in dir ist und in dir möchtig ist zu fühlen und dich auch, ich sage es mal, ausmacht und ein Teil von dir, es wäre mit dieses Gefühl, aber es kann nicht so richtig leben.

00:19:31: Ja, so in meiner Sprache jetzt.

00:19:33: Es kann nicht so richtig gedeihen.

00:19:35: Es ist, es kann nicht wachsen.

00:19:37: Es ist irgendwie irgendwie eingezwängt und So, was für ein Gefühl ist das?

00:19:44: Ja, das ist dieses Gefangensein, was ich anfangs erwähnt

00:19:46: habe.

00:19:52: Ja, das stimmt, das ist richtig.

00:19:54: Das macht Sinn.

00:19:56: Ich guck gerade noch, ich bin selbst auf der Suche.

00:20:01: Was für ein Gefühl ist, du unbewusst, so kommst du mir vor, beschränkst du dein eigenes Glück?

00:20:08: Dass du das nicht willst, ist mir klar.

00:20:09: Ja,

00:20:09: ja.

00:20:11: Willst du ja was anderes?

00:20:12: Ja, absolut.

00:20:15: Unbewusst bestränkst du dein eigenes Glück.

00:20:17: Und damit, in meiner Vorstellung, in meiner Form es denkt, wird dadurch irgendwie etwas Unbewusstes natürlich aufrechter.

00:20:24: Also, irgendwas inszeniert sich immer, immer, immer wieder.

00:20:27: Es kommt immer um wie, um wie wieder.

00:20:30: Temporär, ist es denn mal weg und dann funktioniert man und was noch andere Dinge im Leben zu tun haben und so weiter und so fort.

00:20:36: Aber denn irgendwie am Ende des Tages oder am Ende der Woche oder am Ende des Monats, wann immer, kommt es doch wieder.

00:20:42: So, irgendwas, diese Einengung oder dieses Gefangensein oder diese Unfreiheit oder hat das auch was mit, hat das was mit Traurigkeit zu tun, mit Schmach?

00:20:53: Ich bin selbst am Gucken.

00:20:55: Ja, ja.

00:20:57: Also du meinst jetzt, dass mich die Situation der ich mich befinde, dass die mich traurig

00:21:02: macht.

00:21:02: Zum Beispiel?

00:21:04: Ja, sicher.

00:21:06: Ich habe gerade in der Anfangsphase, wo ich etwas von gesagt resigniert, also würde sagen, wo ich noch nicht resigniert habe, wo ich noch mehr Hoffnung hatte.

00:21:17: Da war ich tatsächlich sehr traurig.

00:21:19: Okay,

00:21:21: sorry.

00:21:22: Und als in dieser Phase, wenn du das so bist, so beschreibst, wo noch, wo noch da das ist, na das wird vielleicht noch, man muss noch und vielleicht, und das entwickelt sich noch etwas und so weiter und so fort, da hast du ja auch schon so eine Form der Einschränkung gespürt, ja, weil etwas so nicht sich entwickeln konnte, wie du dir das vorstellst, so.

00:21:39: Und kannst du da noch mal hinfühlen, du bist doch sehr sensibel, so kommt es mir nicht so vor.

00:21:47: Hast du so ein Gefühl, was für ein Gefühl war.

00:21:49: Ich guck mal so ein bisschen.

00:21:50: Weißt du, das ist noch mal vereinfacht.

00:21:52: So wie du bist sozusagen.

00:21:54: Bist du so wie du bist?

00:21:56: Bist du so richtig?

00:21:58: Bist du so genug?

00:21:58: Reichst du so wie du bist in dieser Beziehung?

00:22:01: Ja, für mich gesehen.

00:22:03: Ja, aber offenbar nicht für in dem Fall meine Frau.

00:22:06: Also ich würde schon sagen, von meiner Seite aus bin ich mit mir in... ...in Frieden.

00:22:15: Ja, super, super.

00:22:18: Genau.

00:22:19: Aber was mich traurig machte, ist halt, dass es trotzdem nicht genügt.

00:22:26: Genau.

00:22:26: Also, ja, nee, das ist ja spannend.

00:22:30: Also, für dich selber sozusagen, so höre ich das, kannst du dich annehmen, so wie du bist.

00:22:35: Ja.

00:22:37: Und auch wir schätzen, so wie du bist.

00:22:40: Aber ein Teil von dir kann nicht so leben.

00:22:43: Ich sag es jetzt mal ein bisschen, vielleicht ein bisschen pathetisch, aber so das Herz oder die, soll es dann so richtig schwingen, so kann es nicht so richtig, ja, so.

00:22:53: Jetzt im Etwas.

00:22:54: Pathetischen Sinne, ja.

00:22:56: Aber ich meine das eigentlich ganz so.

00:22:57: Diese Emotion, diese emotionale oder Leidenschaft oder ich will jetzt auch gar nicht so hochhängen, aber irgendwie, irgendwas ist ja die ganze Zeit begrenzt und eingeengt.

00:23:09: Und ich möchte das verstehen, weil ich habe noch keine klare Vorstellung, sozusagen.

00:23:13: Deswegen bin ich gerade neugierig, das zu verstehen.

00:23:19: Ist das etwas, du warst ja achtens, wenn du warst.

00:23:24: Fünfundzwanzig.

00:23:26: Was war vorher, vor der Beziehung zu deiner Frau?

00:23:29: Ich muss nicht alles genau wissen, das geht nicht ganz an.

00:23:31: Aber war noch eine andere Beziehung?

00:23:34: Es gab eine andere Beziehung.

00:23:36: Von?

00:23:38: Da war ich zwanzig und die hat ungefähr ein Jahr gedauert.

00:23:42: Zwanzig

00:23:42: bis einundzwanzig.

00:23:44: Okay.

00:23:45: Warst du da ganz zufrieden?

00:23:46: Da war

00:23:48: ich ganz zufrieden.

00:23:50: Warst du glücklich?

00:23:51: Ich war auch glücklich.

00:23:53: Ja.

00:23:54: war auch sehr niedergeschlagen, als es dann auseinander ging.

00:23:59: Das ist

00:23:59: die Siegern.

00:24:01: Ja, genau, sie hat sich entschieden, dass es nicht passt.

00:24:06: Und für mich ist es sehr überraschend.

00:24:07: Und genau, da war ich dann erst mal down und ja, bin halt auch vom Typ hier jemand, der... Ja, ich glaube, er hat dann auch sehr viel versucht, mit sich selbst auszumachen und neue Beziehungen war für mich dann erst mal eine lange Zeit irgendwie kein Thema.

00:24:27: Und ja.

00:24:29: Also, Jochen, es kommt mir so, also, wie ich das so noch mal, du hast da mit zwanzig eine Frau kennengelernt, mit der warst du ein Jahr lang glücklich.

00:24:38: Ja.

00:24:39: Und dann ist das Glück zerbrochen.

00:24:41: Ja.

00:24:41: Und dann ... Hast du aber dieses, kann man so sagen, dieses Gefühl, was du da erlebt hast, hast du eigentlich nie so in der Form wieder erlebt.

00:24:48: Richtig,

00:24:49: ja.

00:24:49: Also vielleicht kurzzeitig, ne?

00:24:51: Also in der Anfangsphase dieser Beziehung mit meiner Frau, durchaus, ja.

00:24:58: Aber wie gesagt, es kam dann schon relativ früh zu dem Ereignis, wo ich einfach wieder aus allen Wolken gefallen bin und die Welt nicht mehr verstanden habe.

00:25:09: Was für ein Gefühl ist das eigentlich, wenn du die Welt nicht mehr verstehst?

00:25:11: Fühlst du dich da gesehen, wahrgenommen?

00:25:14: Ich fühle mich vor allen Dingen hier viel

00:25:21: unmächtig.

00:25:21: Wenn du glücklich und zufrieden bist, dann fühlt man sich nicht mehr unmächtig.

00:25:25: Dann gestaltet man die Welt.

00:25:28: Klappt nicht immer hundertprozentig, aber irgendwie zu einem Großteil.

00:25:31: Das geht auch mal ober schief, aber man ist letztendlich der Gestalter seines Lebens.

00:25:38: mit allen Sackgassen, die dazugehören.

00:25:40: Manchen dummen Zeug, was man so macht im Leben.

00:25:42: Aber man ist sozusagen dieses Gefühl, dass man der Gestalter sein des Lebens ist.

00:25:46: Oder Gestalterin, das ist eben von jetzt wurscht.

00:25:48: Aber dieses Gefühl der Ohrmacht ist ja eines der unangenebsten Gefühle, die wir kennen.

00:25:52: Ein hoch unangenehmes Gefühl.

00:25:55: Das heißt, du hast dieses Gefühl der Ohrmacht gehabt, als dann die erste Freundin da irgendwie die Sache unter Wochen hat, da warst du nicht anscheinend der Richtige oder es reichte nicht irgendwie.

00:26:06: Nicht, dass du schuld bist, sondern jetzt aus ihrer Wahrnehmung.

00:26:10: Und dann mit deiner Frau so, das war relativ kurz, da haben wir dieses, wie so, so ein Gefühl der Ohnmacht, ist vielleicht nicht so ganz einfach, aber dieses Gefühl der Ohnmacht unter Hilflosigkeit ist nur dieses Gefühl, unabhängig von deiner Frau und von der Geschichte mit deiner ersten Freundin da.

00:26:26: Ist das ein Gefühl, was du kennst aus deinem Leben?

00:26:29: Du meinst jetzt andere Situationen als Beziehungssituationen?

00:26:31: Ja, vielleicht früher.

00:26:33: Ja, also vielleicht, ich habe es so noch nicht betrachtet, unter dem Aspekt könnte man so sehen, dass es in anderen Bereichen wie zum Beispiel, wie ich so gesehen worden bin, dass ich auch, ich bin halt sehr ruhig, dass dieses Ruhigsein oftmals von Leuten kritisiert worden ist und ich mich da auch hilfungsgefühlt habe.

00:26:58: In dem Sinne, dass ich ja auch so gesehen akzeptiert werden wollte, wie ich einfach bin.

00:27:04: Und dieses jetzt auf einmal aus einem ruhigen Jochen, einen extravitierten Jochen zu machen, das wollte ich nicht.

00:27:13: Hab ich auch nicht.

00:27:15: Klappt wahrscheinlich auch nicht.

00:27:17: Aber ja, dass das mir immer wieder so vorgehalten worden ist.

00:27:23: Was ist die Quintessenz sozusagen, ich empfinde dich ja heute gar nicht als ruhig, sondern, aber was ist die Quintessenz sozusagen, dieses, was da dir, wenn du das mal noch mal vereinfast?

00:27:32: Ja,

00:27:32: das irgendwas nicht mit mir stimmt, oder?

00:27:34: Das ist so,

00:27:36: ja.

00:27:37: Mit mir, ja.

00:27:37: Und wenn etwas nicht mit dir stimmt, so, dann bist du ja nicht so richtig, ja.

00:27:43: Im Blasmus, ich drehe das immer so, ich vereinfache, ja.

00:27:47: Und kennst du das auch aus der Beziehung zu deinen Eltern?

00:27:50: Da muss ich sagen, hier nicht, nein.

00:27:52: Also ich habe mich immer akzeptiert gefühlt.

00:27:55: Meine Eltern haben mich unterstützt, mir auch sehr viele Freiheiten gelassen, was ich so im Rückblick auch als sehr, sehr wertvoll für mein Leben betrachte.

00:28:06: Ich denke, das hat mir sehr viel gegeben.

00:28:09: Okay, super.

00:28:11: Und daher, also das Gefühl, dass ich nicht richtig bin, in Bezug auf meine Eltern habe ich nicht gehabt.

00:28:18: Okay, das war eher die Schulzeit.

00:28:20: Das war die Schulzeit.

00:28:20: Das war dann auch die Interaktion, die man sonst auch hat.

00:28:27: Also ich war lange Zeit auch bei den Pfadfindern zum Beispiel.

00:28:31: Das ist auch eine Gemeinschaft, in der man viel Zeit miteinander verbringt und wo man durchaus auch sich näher kommt und besser kennenlernt als jetzt.

00:28:41: zum Sportverein zum Beispiel.

00:28:43: Und genau, auch da war es so, dass relativ oft, ja, eine Situation gab, wo er gezeigt worden ist, dass dieses Rückssein offenbar nicht so willkommen ist, dass sich die Leute irgendetwas anderes gewünscht hätten von mir.

00:29:01: Und hast du so Mopping-Erfahren gehabt?

00:29:04: Vielleicht marginal in der Schule, gab eine kürzere Phase, aber das war relativ kurz.

00:29:13: Ich hab danach noch die Schule gewechselt, als du jetzt nicht deswegen, sondern aus anderen Gründen.

00:29:18: Und damit hat sich das dann auch...

00:29:19: Okay, und wenn ich dich schon mit siebzehn, achtzehn so gefragt hätte in deinem Leben, sechszehn, siebzehn, achtzehn, auf das Jahr kommt es mir gar nicht genau an.

00:29:26: So, wie geht's dir im Leben?

00:29:28: Wie ist das Leben?

00:29:29: Was hättest du mir damals vielleicht gesagt?

00:29:32: Ich glaube,

00:29:32: das war gerade so eine Phase, dass das Umbruchs im Sinne von, dass ich mehr und mehr wusste, wo ich hin möchte, mehr Interessen entdeckt habe in mir, die mich interessieren und auch beruflich dann schon irgendwie die ersten Ideen hatten, wo ich hin gehen könnte.

00:29:49: Und das hat mir Halt gegeben.

00:29:51: Das hat mich bestärkt, an meinen Weg zu gehen, auch meine Selbstständigkeit in dem Bereich ist in der Phase, denke ich.

00:29:59: hat sich sehr stark entwickelt.

00:30:02: Okay, das heißt, da ist Vertrauen in dich selbst gewachsen, sodass du da sozusagen auch eine gewisse Starke irgendwie in dir selber spürtest und eine Idee entwickeln konntest, was du machen kannst im Leben.

00:30:12: Ja, super.

00:30:15: Die anderen fanden das vielleicht nicht immer so, keine Ahnung, war es vielleicht nicht immer so mitteilsam oder ein bisschen ruhig, aber es ist India ist ja wichtig, India ist da auf jeden Fall eine Stärke gewachsen.

00:30:26: Ja.

00:30:27: Ja.

00:30:27: Okay.

00:30:28: Das heißt, in der Quintessenz, wenn ich nochmal deine, diese Freunde da von zwanzig bis einundzwanzig, ja, wenn ich die so gefragt hätte, ist das sozusagen, ist das der ruhige Jochen oder ist das auch ein ganz unterhaltsamer Jochen?

00:30:42: Was hättest du mir damals gesagt?

00:30:43: Er hat

00:30:44: gesagt, dass das auch der unterhaltsame Jochen ist.

00:30:46: Ja,

00:30:46: genau.

00:30:47: Ich glaube, ich nehme auch.

00:30:48: Kann es sein, dass du diesen, das habe ich jetzt einfach mal ein bisschen, ja, könnte es sein, dass dieser unterhaltsame Jochen, wie ist Ich empfinde dich jetzt hab ich eben schon gesagt, nicht um dich als den ruhigen Jochen, sondern der unterhaltsame.

00:31:02: Aber es ist ja sowohl das auch, dass ja nicht das eine oder das andere.

00:31:04: Man kann ja sowohl unterhaltsam als auch ruhig sein.

00:31:06: Also das eine schießt das andere überhaupt nicht aus.

00:31:08: Man kann ja nicht immer unterhaltsam sein, das geht da gar nicht.

00:31:12: Aber dass diese Facetten in dir irgendwie ein bisschen mehr nach... Außen möchten oder so ein bisschen mehr zum Leben trachten und ein bisschen Nahrung brauchen und die ganze Zeit vielleicht ein bisschen, wie ich vorhin schon sagte, oder du ja auch, irgendwie ein bisschen gefangen waren, aber jetzt irgendwie an den Gittern rütteln und sagen, wir möchten hier raus, wir möchten leben.

00:31:38: Also ist ja alles ganz gut so jetzt gewesen, aber irgendwie jetzt ist mal Schluss.

00:31:43: Ich muss irgendwie, ich brauche, ich bin irgendwie auch jemand anders.

00:31:48: Ja, da ist doch recht, also das trifft ziemlich gut.

00:31:51: Und ich würde auch sagen, dass ich halt, wenn es einen Raum gibt, eine Umgebung gibt, in der ich mich halt schwuler fühle, dann fällt es mir auch viel leichter, das eben zu zeigen und zu leben.

00:32:04: Wie geht es denn jetzt, jetzt zum Beispiel, jetzt gerade jetzt im Augenblick?

00:32:07: Ja, also gut, weil unser Gespräch ist angenehm und ich fühle mich einfach wohl in der Situation.

00:32:17: Genau.

00:32:18: Das ist Teil, das ist ein Teil von dir.

00:32:20: Das ist ein Teil von dir, der irgendwie nach dem, nach dem Leben tracht.

00:32:25: So kommt es mir vor.

00:32:27: Aber der, um ihn leben möchte, das ist ja nicht die Schuld deiner Frau, das ist ja alles Quatsch, sondern in der Bedingtheit eurer Beziehung bisher.

00:32:36: Ja.

00:32:37: Konnte dieser Teil vielleicht noch nicht so richtig wachsen.

00:32:40: Der war da, als du jung warst.

00:32:43: Dann gab es, glaube ich, so wie ich das verstanden habe, eine ziemliche Enttäuschung.

00:32:46: So, das hat dir ein bisschen den Füße oder hat dir den Füße und am Boden weggezogen.

00:32:52: Ja, so.

00:32:53: Dann hast du schon vorher die Erfahrung gemacht.

00:32:55: Naja, irgendwie bin ich anscheinend ja so nicht.

00:32:56: Ich müsste eigentlich irgendwie ein bisschen anders sein.

00:32:58: Ich müsste unterhaltsamer oder lustiger oder wie auch immer sein.

00:33:01: Fühl ich mich nicht immer so an, angenommen von den anderen, aber so ist das normal.

00:33:06: Hast trotzdem eine innere Stärke entwickelt, hast einen inneren Weg gewählt, hast da auch eine Frau kennengelernt, mit der du glücklich und zufrieden warst.

00:33:14: Dann wurde dein Vertrauen in die Beständigkeit von Liebe erst mal sehr stark infrage gestellt und wurde brüchig.

00:33:23: Also richtig trauen kann man irgendwie, da liebe ich auch nicht.

00:33:26: Dann hast du unbewusst sozusagen, um bewusst natürlich dann eine Frau kennengelernt, wo dann hinten rauskommt, siehst du wohl.

00:33:33: Also irgendwie, ich finde mich hier schon wieder nicht so wahrgenommen und so gesehen, wie ich eigentlich wirklich bin.

00:33:41: Das stimmt doch alles gar nicht.

00:33:43: Ich habe nichts gemacht.

00:33:46: Also dein wirklicher Kern, da wurde nicht gesehen.

00:33:51: Dann hast du alles dafür getan, damit diese Differenz nicht immer in die erscheint und irgendwann.

00:33:58: Ja, dann, wie du schon sagst, dann kommt ein Kind und dann kommen funktionale Aspekte, das miteinander irgendwie auskommen und Familie gestalten und das Kind wächst und so weiter.

00:34:09: Und dann werden die Themen, dann kommt eben Kindererziehung, die Themen aus meiner Sicht sind häufig austauschbar, ja?

00:34:14: Also, wenn jetzt die Kindererziehung irgendwie, man sollte auch nicht immer an einem Strang ziehen, aber wenn ihr da weniger Differenz habt, dann kommt die Differenz woanders wieder hoch.

00:34:22: Also, deswegen lassen sich die Dinge... Manchmal nicht immer nur so auf diesem einen kommunikativen Ebene, auf dieser Bühne sozusagen befrieden.

00:34:32: Weil unter dem Paket sieht es manchmal doch ein bisschen anders aus.

00:34:37: Und wenn man da nicht hinguckt, dann stäubert man von einer Bühne zur nächsten.

00:34:42: Und ich glaube, du hast da für dich auch etwas wahrgenommen.

00:34:47: Ich muss ja vorsichtig sein.

00:34:49: Ich würde nie sagen, jetzt... Du solltest dich trennen, das ist für dir Unsinn, das ist Quatsch, also steht mir gar nicht zu.

00:34:57: Und die Frage ist, inwieweit du dieses dein eigenes Sein sozusagen auch vielleicht entwickeln kannst, auch in einem gemeinsam, das weiß ich jetzt nicht, das kann ich gar nicht beurteilen, aber meine Befürchtung wäre, also deine Frau hat dir auch ihre Geschichte, die sie mitbringt, in eure Beziehung.

00:35:15: Und meine Befürchtung wäre, aber jetzt gehe ich mal ein bisschen aufs dünne Eis.

00:35:20: Dass dein Eigen sein, wenn das richtig leben könnte, für sie bedrohlich ist.

00:35:24: Also, ja, dass es heikel, heikel ist.

00:35:26: Ja, weil sie dann... wie vielleicht selber Sorge hat, dass sie, ob sie da reicht oder ob sie da richtig ist und weil ihr Vertrauen ja auch nicht besonders ausgeprägt ist.

00:35:36: Und das funktioniert häufiger im Sinne selbst erfüllender Provinzärung.

00:35:39: Da kommt hinten raus, also steht, wo.

00:35:41: du würdest jetzt den Frau kennen, dann würde deine Frau sagen, siehst du wohl, habe ich die ganze Zeit gewusst.

00:35:45: Also das funktioniert ja häufig, denn dummerweise so im Sinne selbst erfüllender Provinzärung, das will deine Frau ja auch nicht.

00:35:52: Die sehen sich ja sicher auch nach Beständigkeit von Liebe.

00:35:54: Ich meine, wo nach sonst?

00:35:55: Also, sie macht das ja nicht aus Joghsen-Tollerei.

00:35:57: Es geht ja auch nicht gut.

00:35:58: Das Dumme ist nur, dass sich das häufig dann so leidvoll bedingt.

00:36:03: Also, in Bezug auf deine Frage am Anfang, was trägst du unbewusst dazu bei?

00:36:09: Habe ich dir vorhin schon gesagt, glaube ich, bist du schon, weißt du ziemlich gut, was du dazu beiträgst?

00:36:15: Ja, ohne dass es willst, ja?

00:36:16: So, das hat nichts mit Schuld zu tun.

00:36:19: Ja, sondern das ist dein Teil deiner, deiner, deiner Geschichte.

00:36:23: Und warum du dich da nicht in Bewegung kommst, ist ja Veränderung, ist Heike Veränderung, ist bedrohlich.

00:36:31: Also das ist jetzt, jetzt steht auch nach Weihnachten vor der Tür, also ist man erstmal langsam.

00:36:37: Und natürlich ist Veränderung bedrohlich, weil Veränderung könnte bedeuten, dass das spezielle Konzept, so wie ihr irgendwie zusammengelebt hat, nicht mehr funktioniert und dann entsteht ein hohes Maß an Ungewissheit.

00:36:51: Und wenn das Vertrauen nicht so groß ist, dann ist die Ungewissheit heikel.

00:36:54: Auf der anderen Seite, das Neue kann nur in der Ungewissheit entstehen.

00:36:58: Alles andere ist ja schon gewiss.

00:37:02: Das ist aber nicht so ganz einfach.

00:37:04: Ich verstehe das ziemlich.

00:37:06: Und wann der rechte Zeitpunkt ist, in Bewegung zu kommen, egal.

00:37:11: welche Bewegung auch auch auch immer.

00:37:13: Es lässt sich irgendwie schwer.

00:37:15: Mein Eindruck ist, du bist schon in Bewegung.

00:37:18: Also so kommt es mir vor.

00:37:19: Ich glaube, also irgendwie kommt es mir vor, als ob in dir sich schon eine Menge bewegt.

00:37:24: Ja, so kommt es mir vor und inwieweit das dann nach draußen kommt und dann tatsächlich die Welle auch dann erzeugt, wenn das wenn das Wasser sich bewegt.

00:37:37: Wenn man die Steine reingeworfen hat und die Wellen Ja, steht mir nicht zu, weiß ich auch nicht, wenn der rechte Zeitpunkt ist.

00:37:45: Mein Eindruck ist, nur es bewegt sich schon viel.

00:37:48: Und ich glaube, du bist kurz davor.

00:37:52: In dieser Zeit, glaube ich, ist es jetzt nicht besonders sinnvoll vor Weihnachten, die Dinge jetzt im Bewegung zu bringen.

00:37:58: Aber manchmal hilft einem das neue Jahr als so ein kleiner, wo es manchmal gar nicht quatscht ist, aber manchmal hilft einem das so ein bisschen zu sagen, in diesem Jahr mache ich jetzt was... Ich mache fast ein neues.

00:38:12: Ich höre auf mein Innerstes.

00:38:13: Ich muss das pflegen.

00:38:15: Ich muss das leben.

00:38:16: Und ob man das Stück für Stück macht.

00:38:18: Oder ob man das mit einem Knall macht.

00:38:19: Weiß ich nicht.

00:38:20: Das muss geht halt dann irgendwie selbst.

00:38:22: Du sagst es ja, du hast viele oder du hast schon Interessen, die du vielleicht ein bisschen vernachlässigst.

00:38:27: Also das Eigensein hast du vielleicht ein bisschen Hitten angestellt, damit keine auf mich auf dumme Gedanken kommen.

00:38:32: Und das kann nicht gut gehen.

00:38:34: Also egal wie.

00:38:36: Das kann nicht gut gehen, weil... Das erzeugt Depressionen, Burnout, psychosomalische Beschwerden.

00:38:43: Und das Omelwuste zieht dir oben an den letzten Stecker.

00:38:46: Also mein Eindruck ist, du bist schon vorher dabei, irgendwie zu gucken, damit das nicht alles passiert.

00:38:53: Vielleicht ein Weg zu finden, für dich mehr wieder in Bewegung zu kommen.

00:38:57: Also ich finde das ganz beeindruckend, was du da sozusagen dir für Gedanken machst und so.

00:39:03: Und dass das schwierig ist, ja selbstverständlich geht gar nicht.

00:39:07: Mein Eindruck ist, du bist nur mitten in dem Prozess.

00:39:09: Ja, durchaus bin ich in dem Prozess, aber eben schon seit Jahren.

00:39:14: Das ist halt auch der Punkt.

00:39:16: Ja, aber das ist häufig so.

00:39:17: Weißt du, wenn ich dann die Menschen frage und sagen, ja, und wie so sind sie da jetzt, haben sie jetzt eine Entscheidung getroffen.

00:39:23: Ja, jetzt war jetzt der richtige Zeitpunkt.

00:39:25: Ja, aber wieso war das nicht vor einem Jahr?

00:39:28: Ja, da war ich noch nicht so weit.

00:39:30: Aber wieso waren sie da noch nicht so weit?

00:39:31: Man kriegt den Punkt nicht.

00:39:35: Das nützt gar nichts.

00:39:37: Das bauen wir uns als Erklärungsmodell.

00:39:42: Und wann nun dieses sozusagen in den anderen Zustand drüberhüpft, das weiß man erst, wenn es dann so weit ist.

00:39:48: Und das braucht anscheinend bei jedem Eigen seine Eigenzeit.

00:39:52: Und diese Zeit ist nie besonders angenehm, weil es wird auch komisch, weil sonst gibt es ja keine Differenz.

00:39:58: Es muss eine leidvolle Differenz geben, sonst gibt es kein Problem, es gibt keinen Grund, etwas zu ändern.

00:40:04: Es muss leidvoll sein, dummerweise.

00:40:06: Es geht nicht anders.

00:40:10: Um aus diesem Leid wieder rauszukommen.

00:40:12: Und der Prozess der Veränderung ist aus diesem Leid wieder rauszukommen.

00:40:14: Dafür muss aber vorher Leid da sein.

00:40:16: Also mein Vorschlag ist, das ist ein Prozess.

00:40:19: Mein Eindruck ist, du brauchst nicht mehr allzu viel sozusagen.

00:40:24: Aber ich werde dir nicht sagen, oder das weißt du auch, ich kann dir nicht sagen, mach das so oder so und so, das steht mir gar nicht zu.

00:40:32: sondern es dreht sich um deine innere um.

00:40:35: meine erfahrung ist die meisten menschen die sich entscheiden wollen die haben sich eigentlich innerlich schon entschieden sie wissen es nur noch nicht.

00:40:41: so ist meine meine erfahrung manchmal weil das wissen darum heikel ist.

00:40:45: ich verstehe das das ist heikel ich kann das gut nach nachvollziehen und trotzdem konzentrieren und ich krieg nie raus wie so dann dieses und das ist auch gut so.

00:40:55: also das wäre ja sonst planbar Das wäre fürchterlich.

00:41:00: Es lässt sich nähern an.

00:41:02: Es ist auch ein Gefühl der Ohnmacht.

00:41:04: Also, verstehe ich, verstehe ich für dich.

00:41:08: Aber ich glaube, es muss so sein.

00:41:09: Und ich kann dir anbieten, wenn du möchtest, dass wir vielleicht so, wenn du weißt nicht, noch mal ein zweites Gespräch im Januar.

00:41:20: Im neuen, neuen Jahr, Ende Januar, wenn du möchtest, dass ihr noch mal meldet.

00:41:26: Und wir gucken an, was für ein Punkt bist du jetzt?

00:41:28: Bist du immer noch an dem gleichen Punkt?

00:41:30: Was haben wir vielleicht noch nicht gesehen, was so heikelnd ist?

00:41:33: Bist du schon ein bisschen woanders?

00:41:36: Wo immer.

00:41:38: Also was immer das heißt.

00:41:41: Umso zu gucken.

00:41:44: auch dass du vielleicht selber guckst noch was ist vielleicht heikel an potentielle veränderung?

00:41:48: manchmal hilft es.

00:41:49: aber in die kristallkugel schaut weißt du wenn man in die kristallkugel schaut und da unten so ein redchen dreht und man dreht mal so drei monate weiter und jetzt macht man jetzt nicht Disney sondern man sieht so was könnte in mir gewachsen sein?

00:42:01: und dann guckt man und wenn das gewachsen ist welche auswirken hätte das auf meinen leben?

00:42:05: was kann ich da sehen?

00:42:06: denn können manche menschen nicht sehen die können sehen aber wenn sie was sehen würden ist es zu heikel das zu sehen war man ja dann Wenn man das sieht, losgehen könnte.

00:42:14: Und so kann man sich selber so ein bisschen gucken, kann ich an dich sehen?

00:42:18: Und was bedeutet das denn, wenn ich das da sehe, was ich da sehe?

00:42:22: Was heißt denn das für mich?

00:42:23: Also, du machst ja schon viele Gedanken und da kannst du dir noch ein bisschen mehr auf die Schliche gucken und zu gucken, wo sind, wo sind noch Balken, die dazwischen liegen.

00:42:32: Ja, das ist aber normal, das ist völlig normal so, völlig normal so.

00:42:36: Das muss sogar so sein.

00:42:38: Anders geht das nicht.

00:42:39: Könnten wir so erstmal schließen, dass du dich, wenn du magst, schreibst eine Mail und dann machen wir gerne nochmal einen zweiten Termin.

00:42:46: Können wir gerne so verbleiben, ja?

00:42:47: Ja.

00:42:49: Jochen, wie geht's dir jetzt?

00:42:50: Ja, mir geht's gut.

00:42:51: Mir geht's gut.

00:42:52: Ich freue mich über viel Input, viel vielleicht schon irgendwie Bekanntes, aber auch neue Impulse und auch gerade, was könnte sich entwickeln?

00:43:02: Ich glaube da ist ein Augenmerk einfach zu wenig drauf gewesen in dem Netz.

00:43:08: Aber denk dran, das ist nicht irgendwie, das macht schon Sinn, dass das Augenmerk nicht drauf war, ne?

00:43:15: Ja.

00:43:16: Also es macht, es kann in sich selber.

00:43:18: von jetzt kommt nichts.

00:43:19: Ja.

00:43:21: Und dann kannst du gucken, ja.

00:43:22: Und da, ja, da gehört für das Angebot.

00:43:25: Das ist halt gerne.

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